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Steuertipp Laufende Steuer-Vorauszahlungen: Antrag auf Herabsetzung

Wenn der Gewinn wegen der Corona-Krise im Jahr 2020 deutlich niedriger ausfallen wird als im Jahr zuvor, sollten Sie das dem Finanzamt frühzeitig mitteilen. Denn ist die Gewinnkalkulation 2020 plausibel, können Sie beantragen, die laufenden Vorauszahlungen zur Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer deutlich zu mindern.

Da die Finanzämter bei Herabsetzungsanträgen jedoch Vorlaufzeit benötigen, sollten die Anträge auf Herabsetzung der Steuer-Vorauszahlungen frühzeitig gestellt werden. Die Gewinnkalkulation für 2020 für die Herabsetzung der laufenden Gewerbesteuervorauszahlungen müssen Sie am besten schon heute beim Finanzamt einreichen, weil die Gewerbesteuervorauszahlungen für das vierte Quartal bereits am 15. November 2020 fällig werden.

Gewerbesteuervorauszahlungen: Jetzt bereits Antrag stellen

Der frühzeitige Antrag zur Herabsetzung der laufenden Gewerbesteuervorauszahlungen ist deshalb so wichtig, weil es Vorlaufzeit bedarf, bis die Gemeinde die Vorauszahlungen herabsetzen kann. Denn über die Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer entscheidet das Finanzamt. Das Finanzamt schickt der Gemeine anschließend einen Steuerbescheid über den Gewerbesteuermessbetrag für Zwecke von Vorauszahlungen 2020 und erst aufgrund dieses Bescheids wird die Gemeinde die laufenden Vorauszahlungen reduzieren.

Steuertipp: Für die Herabsetzung der laufenden Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen haben Sie noch bis Mitte/Ende November Zeit. Denn die Vorauszahlungen für das vierte Quartal 2020 werden für diese Steuern erst am 10. Dezember 2020 fällig.

Weitere Steuertipps finden Sie im DHZ-Steuerarchiv.

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