Jährlich kommen die Trabis zurück in ihre Geburtsstadt. Dann wird auf den Straßen im sächsischen Zwickau geknattert, was das Zeug hält. Knapp 400 Trabis haben sich auch in dieses Jahr in ihrer Heimat getroffen. Auf dem internationalen Treffen wimmelt es nur so von Exoten und guterhaltenen Klassikern. Für Aussteller und Besucher eine echte Attraktion.

Einst hat der Trabant die Straßen der ehemaligen DDR dominiert. Der 26 PS starke Zweitakter ist seinerzeit in Zwickau gebaut worden. Trotzdem die Produktion schon vor mehr als zwanzig Jahren eingestellt worden ist, ist der fidele Zweitakter nicht aus dem Straßenbild verschwunden. Liebhaber auf (fast) der ganzen Welt fahren auch heute noch die kultigen Karossen und halten ihn fit für die Zukunft.
Um gemeinschaftlich zu fachsimpeln und über die alten Zeiten zu diskutieren, treffen sich jährlich Trabi-Freunde in Zwickau, der Heimat des Trabants. Für die sächsische Stadt ist das Internationale Trabi-Treffen ein Highlight. Bei Gesprächsrunden, Slalomfahrten, Teilemarkt und in historischen Filmen dreht sich alles um das legendäre DDR-Gefährt. Laut Veranstalter kommen pro Jahr rund 6000 Besucher zu der speziellen Trabant-Oldtimerschau. Einige Trabi-Fans reisen sogar aus England, Holland, der Schweiz und Dänemark an. Für internationales Flair ist also ausreichend gesorgt.
Zudem stehen in neun Kategorien Wettbewerbe auf dem Programm. Dabei werden nicht nur die Fahrzeuge ausgezeichnet, die noch möglichst nahe am Auslieferungszustand sind. Gewürdigt werden unter anderem auch skurrile Umbauten. In diesem Jahr sind beispielsweise getunte Trabis im Kommen. Doch auch Exoten wie ein zum Zementmischer umgebauter Trabant oder der mit dem Bild des niederländischen Königspaar sind Hingucker zahlreicher Besucher.
Die schönsten Impressionen sind in einer Bildergalerie nochmals zusammengefasst. cle/dpa