Die Kürschner zeigten in München ihre Modelle und kürten die Sieger des Internationalen Design-Wettbewerbs des Deutschen Kürschnerhandwerks 2026.

Das Kürschnerhandwerk zeigte beim Design-Wettbewerb in München seine Modelle. Sowohl die Zahl der Teilnehmenden als auch die der eingereichten Modelle lag dabei über dem Vorjahresniveau. Der Wettbewerb soll die Kreativität und Vielfalt sichtbar machen, die in den Meisterwerkstätten des Kürschnerhandwerks entsteht.
In der Kategorie "WePrefur" werden Modelle ausgezeichnet, die das gleichnamige Qualitätssiegel des Zentralverbandes des Deutschen Kürschnerhandwerks tragen und ausschließlich Felle aus heimischer Raubwildjagd verarbeiten. Jury-Mitglied und Kürschnermeister Charles Ahlefeld aus Chemnitz hob die Intarsienarbeiten hervor: "Das ist neu, brandaktuell und handwerklich sehr schwer umzusetzen." Interessant sei zudem die Kombination unterschiedlicher Materialien. Ein Kürschner benötige "ein gutes Fingerspitzengefühl, um solche Arbeiten durchzuführen". dan
Die Preisträger 2026
Kategorie Damen
1. Platz: Berchtold Pelz – Leder aus Fürstenfeldbruck (Foto Mitte)
2. Platz: Liska aus Wien (Österreich)
3. Platz: Design in Pelz Constanze Saam aus München und Glock Pelz Design aus Augsburg
Kategorie Herren
1. Platz: Liska aus Wien (Foto links)
2. Platz: Glock Pelz Design aus Augsburg
3. Platz: Samabor Pelz und Modedesign aus Regensburg und Liska aus Wien
Kategorie WePrefur
1. Platz: Glock Pelz Design aus Augsburg (Foto rechts)
2. Platz: Margits Pelze & Leder (Margit Diem) aus Dornbirn (Österreich)
3. Platz: Berchtold Pelz – Leder aus Fürstenfeldbruck