diemietwaesche.de hat als einer der ersten textilen Mietserviceanbieter die Zertifizierung aller Schutzkleidungssortimente nach den internationalen ISO-Normen abgeschlossen.

Konform mit den aktuellen Normen
Kleidung zum Schutz gegen Feuer und Hitze, Schweißen, Störlichtbogen und elektrostatische Entladung erfüllt damit die verschärften Anforderungen und bietet bei der Arbeit noch mehr Sicherheit. Vor wenigen Jahren wurden die Normen DIN EN 470-1 für Schweißerschutzkleidung und DIN EN 531 für Hitze- und Flammschutz in die internationalen ISO-Standards 11611 und 11612 umgewandelt. Die Anforderungen an die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wurden dabei deutlich erhöht. Ähnliches gilt für Kleidung zum Schutz gegen elektrostatische Entladung: Die DIN EN 1149 wurde mit Teil 5 um Leistungsanforderungen an Material und Konstruktion erweitert.
Nach Inkrafttreten der aktuellen Standards hat diemietwaesche.de ihr gesamtes Schutzkleidungsprogramm erneut zertifizieren lassen. Der zeitaufwendige Prozess ist nun abgeschlossen. Damit ist das Unternehmen einer der ersten textilen Mietservice-Anbieter mit ausnahmslos normkonformem PSA-Sortiment und bietet seinen Kunden ein Maximum an Schutz bei der Arbeit.
Passgenauerer Schutz beim Schweißen
Im Gegensatz zur Vorgängernorm unterteilt die DIN EN ISO 11611 die Schweißerschutzkleidung in zwei Klassen und ermöglicht dadurch eine genauere Anpassung an die herrschenden Arbeitsbedingungen. Klasse 1 bietet Schutz bei weniger gefährdenden Schweißverfahren und Arbeitsplatzsituationen, in denen kleinere Mengen an Spritzern oder Tropfen gebildet werden. Bei stärker gefährdenden Schweißverfahren und Arbeitsplatzsituationen hingegen ist Schweißerschutzkleidung der Klasse 2 anzuwenden.
Mit der Überarbeitung der Norm wurden die Anforderungen an die verarbeiteten Materialien erhöht. Sie müssen rauen Oberflächen trotzen und dem Träger Schutz gegen Verletzung bieten. Für einen hohen Schutz wurden zudem die Anforderungen an die Flammausbreitung der Gewebe nach dem Waschen erhöht und hitzebeständige Accessoires gefordert. Die Nähte sind hinsichtlich einer hohe Belastung optimiert.
Zusätzliche Vorgaben für Flamm- und Hitzeschutzkleidung
Im Gefahrenfall muss PSA ein sicheres Verlassen der Gefahrenzone ermöglichen. Die Gewebe müssen dazu eine entsprechende Stabilität besitzen. Die DIN EN ISO 11612 legt seit ihrem Inkrafttreten zusätzliche Anforderungen an die Zugfestigkeit, Weiterreißfestigkeit, Berstfestigkeit und Nahfestigkeit fest. Sie wurde um eine optionale Prüfung der vollständigen Bekleidung zur Vorhersage von Verbrennungen ergänzt. Außerdem ist eine Prüfung der Gewebe auf ihre Beständigkeit gegenüber Kontaktwärme (Klasse F) und – optional - eine Bewertung des Schutzes gegen thermische Effekte des elektrischen Lichtbogens durchzuführen.
Da Schutzkleidung oft über einen achtstündigen Arbeitstag getragen wird, darf sie den Träger nicht einschränken. Anders als die DIN EN 531 sieht der internationale Standard nun auch eine ergonomische Bewertung der Schutzkleidung vor.
Zusätzliche Materialprüfung bei Elektrostatik-Schutzkleidung
Für die Bewertung von PSA zum Schutz vor elektrostatischer Entladung wurde die DIN EN 1149 um Teil 5 erweitert. Während die Teile 1 bis 3 ausschließlich Prüfverfahren beschreiben, werden in der Ergänzung erstmals Leistungsanforderungen an das Material und die Konstruktion der Bekleidungsteile festgelegt. Seit Inkrafttreten der Norm im April 2008 gelten also klare Vorgaben an das in der Konstruktion verarbeitete Zubehör. Geregelt ist nun auch der Sitz der Kleidung bei normalem Gebrauch.
Umstellung abgeschlossen
Mit Inkrafttreten der ISO-Normen haben die alten, europäischen Standards für Schutzkleidung ihre Gültigkeit zwar nicht verloren. Eine Umstellung auf den aktuellsten Stand der Normung ist für diemietwaesche.de dennoch verpflichtend. Der auf PSA mit verbürgter Schutzwirkung spezialisierte Mietservice tritt als Inverkehrbringer von Kleidung zum Schutz gegen Schweißen, Flammen und Hitze sowie elektrostatische Entladung auf. Sämtliche Kollektionen müssen daher den Anforderungen geltender Normen entsprechen.
Die langwierige Umstellung ist nun vollzogen. Sowohl die multifunktionellen Linien Monza und Melbourne als auch die Sortimente Indianapolis und Bahrain, die Flamm- und Schweißerschutz miteinander kombinieren, erfüllen die verschärften Ansprüche des internationalen Standards.
Quelle: diemietwaesche.de