DBL, Dienstleister für Mietberufskleidung Kollektionen auf Herz und Nieren getestet

Auch ein Textildienstleister ist ein Handwerksbetrieb. Sie können die Wünsche ihrer Kunden gut einschätzen und bei Bedarf den Gegebenheiten anpassen. Das betrifft auch die Kollektionen, die bereits vor Markteinführung auf Herz und Nieren getestet werden - wie bei DBL.

Dirk Hischemöller. - © Foto: DBL

Handwerker legen ihre Berufskleidung gerne in die Hände eines Mietservice-Unternehmens. Dass Textildienstleister auch Handwerksbetriebe sind, wirkt sich dabei möglicherweise positiv auf die Entscheidung aus. Berufskleidung wird in sämtlichen Branchen gemietet. "Im Sanitär, Heizungs- und Klimahandwerk hat sich gemietete Berufskleidung schon lange durchgesetzt", berichtet Dirk Hischemöller, Geschäftsführer von W. Marwitz Textilpflege in Lüneburg und dem DBL-Verbund in Zirndorf. "Die anderen Handwerke sind nachgezogen, so dass gemietete Berufs- und Schutzkleidung heute in sämtlichen Sparten etabliert ist. Und auch in unserem Handwerk – wir zählen zu den Wäschereien und Reinigungen – wird selbstverständlich Berufskleidung getragen."

Die Arbeitsgarderobe in dem Lüneburger Betrieb ist keineswegs einheitlich. Jeder Arbeitsbereich hat unterschiedliche Anforderungen. In dem 160 Mitarbeiter zählenden Unternehmen kommen daher fünf verschiedene Kollektionen zum Einsatz, die vorab durch interne Tragetests auf ihre Tauglichkeit geprüft wurden. In der Wäscherei etwa wird bequeme Berufskleidung getragen. Da die Arbeit an den Maschinen körperlichen Einsatz erfordert, haben Jacken und Hosen eine gute Passform und ermöglichen eine hohe Bewegungsfreiheit. Aufgrund der Umgebungstemperaturen sind sie einigermaßen leicht, schützen aber trotzdem gegen Verschmutzungen. In der Werkstatt herrschen andere Bedingungen. Die Handwerker sind überwiegend als Elektriker, Klempner und Metallbauer tätig. Ihre Arbeitskleidung ist entsprechend robust und funktionell.

Bei der weiteren Bearbeitung der sauberen Wäsche in wärmerer Umgebung stehen Hygiene, klimatischer Komfort, ein angenehmes Hautgefühl und Bequemlichkeit im Mittelpunkt. Die innerbetrieblichen Erfahrungen ermöglichen es dem Lüneburger Unternehmen, die Anforderungen der Kunden einzuschätzen, Trendänderungen im Markt aufzuspüren und das Leistungsprofil bei Bedarf anzupassen. Und tatsächlich zeichnet sich allmählich ein Wandel ab. "In vielen Betrieben steht ein Generationswechsel an. Eine jüngere Generation übernimmt die Betriebe ihrer Eltern. Da sie an Dienstleistungen gewöhnt sind, stellen sie die Berufskleidung häufig auf einen textilen Mietservice um", beobachtet Hischemöller. "Gleichzeitig suchen sie nach einer coolen, ansprechenden Garderobe, die zu ihrem Arbeitsbereich passt." Dank der Erfahrungen im eigenen Betrieb hat das Unternehmen die Weichen in diese Richtung bereits gestellt. Aus Erfahrung wird man eben klug. sak