Nachdem der Gesetzesentwurf zur steuerlichen Absetzbarkeit der energetischen Gebäudesanierung am Freitag im Bundesrat gescheitert ist, plant die Koalition einen neuen Entwurf. Die neue Regelung soll jedoch "ohne die Länder" beschlossen werden.
Koalition sucht nach Fördermöglichkeiten
Ziel sei, möglichst schnell mit der Förderung anfangen zu können. Darum wolle die Koalition auf ein langwieriges Vermittlungsverfahren mit den Ländern verzichten.
Wie die neue Regelung im Detail aussehen soll, stehe noch nicht fest: Im Gespräch sei, einen Teil der eingeplanten 1,5 Milliarden Euro in eine Aufstockung bestehender KfW-Programme zur Gebäudesanierung zu investieren und einen anderen Teil über den Energie- und Klimafonds auszuschütten. Anstelle von Steuerabschreibungen könnten Haussanierer dann auf direkte Zuschüsse oder zusätzliche verbilligte Kredite hoffen.
dapd