CSU-Landesgruppenchefin weist FDP-Vorstoß zum Elterngeld zurück Kein Handlungsbedarf

Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, hat die Forderung der FDP nach einer Abschaffung des Elterngeldes zurückgewiesen. Hasselfeldt sagte am Montag der Nachrichtenagentur dapd in München, sie sehe derzeit "überhaupt keinen Handlungsbedarf" beim Elterngeld. Sie nehme diese Forderung des Koalitionspartners "auch nicht allzu ernst".

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Kein Handlungsbedarf

München (dapd). Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, hat die Forderung der FDP nach einer Abschaffung des Elterngeldes zurückgewiesen. Hasselfeldt sagte am Montag der Nachrichtenagentur dapd in München, sie sehe derzeit "überhaupt keinen Handlungsbedarf" beim Elterngeld. Sie nehme diese Forderung des Koalitionspartners "auch nicht allzu ernst".

Hasselfeldt äußerte sich auch gelassen über die selbstbewussten Töne der FDP auf deren Rostocker Parteitag in Richtung Union. Die CSU-Politikerin betonte: "Das ist ganz normal bei dem, was die FDP in den vergangenen Wochen mitgemacht hat." Sie sei aber sicher, dass die FDP "wieder handlungsfähig wird" und die Berliner Koalition jetzt "in ruhigeres Fahrwasser kommt".

FDP-Generalsekretär Christian Lindner hatte am Sonntag kritisiert, das Elterngeld habe sein Ziel nicht erreicht. Mit den dafür verwendeten vier Milliarden Euro könne man "viel Besseres tun", als Mitnahmeeffekte zu ermöglichen. Als Beispiel nannte er den Ausbau der Kinderbetreuung.

dapd