Kfz-Gewerbe Kein Anlass zur Panik

Vor falschen Schlussfolgerungen aus den Struktur- und Marktveränderungen in der Automobilwirtschaft für Handel und Service hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe gewarnt. Die in Presseberichten befürchteten hohen Arbeitsplatzverluste im neuen Autojahr seien „der schlimmste anzunehmende Fall“.

Kein Anlass zur Panik

Der Verband, sagte ein Sprecher, gehe indes für das Jahr 2008 von einer leichten Erholung im Neuwagengeschäft und damit einer „Bestätigung eines Normalmarktvolumens von 3,2 Millionen neuen Pkw“ aus. Die Veränderungen, auch in der Gesamtzahl der Unternehmen, seien kein Krisenszenario, sondern unvermeidbare Folgen der sich bereits seit einiger Zeit verändernden Strukturen im Kraftfahrzeuggewerbe. Dazu zähle, dass sich vor allem in größeren Städten die Zahl der kleineren Autohäuser weiter verringere. Wörtlich: „Wir haben in einem enttäuschenden Autojahr einige Sorgen, aber keinen Anlass zur Panik.“

Durch Fusionen und Kooperationen, aber auch durch befürchtete Insolvenzen, werde es auch zu einem Verlust von Arbeitsplätzen kommen. Dies gehöre aber zum laufenden Prozess der Konsolidierung.

Bei den Aussagen zum Kraftfahrzeuggewerbe müsse die Heterogenität der Branche und des Marktes berücksichtigt werden. So seien vom dramatischen Rückgang des Privatkundengeschäftes um rund 25 Prozent nicht alle Marken gleichermaßen betroffen.

pc