GfK-Index Kauflaune bleibt verhalten

Die Kauflaune der deutschen Verbraucher bleibt verhalten. Zwar ist die Einkommenserwartung angesichts zu erwartender deutlicher Lohnsteigerungen gestiegen, allerdings hat sich dafür die Anschaffungsneigung und die Konjunkturerwartung verschlechtert.

Kauflaune bleibt verhalten

Der sogenannte GfK-Konsumklimaindex für März stagniere mit 4,5 Punkten auf dem Stand der beiden Vormonate Januar und Februa, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung.

Es falle den Verbrauchern zu Beginn dieses Jahres nach wie vor schwer, eine deutliche Richtung hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und ihrer persönlichen finanziellen Situation zu erkennen, erläuterten die Forscher. Die Nachwehen der Hypothekenkrise in den USA seien ebenso spürbar wie die Verunsicherung, die von der instabilen US-Konjunktur, der derzeit hohen Inflationsrate und der schwankenden Stimmung an den Börsen ausgehe. Dennoch erhalten die Konsumenten auch positive Signale. Die Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt erscheine stabil, die Aussichten auf großzügige Tarifabschlüsse seien gut, und die deutsche Konjunktur zeige nach wie vor aufwärts.

Der monatliche GfK-Konsumklimaindikator basiert auf rund 2.000 Verbraucherbefragungen. Wesentliche Faktoren des Konsumklimas sind die Einkommenserwartung, die Anschaffungsneigung und die Konjunkturerwartung der Verbraucher.

ddp