Studie Kaufkraft in und um München am höchsten

Die Kaufkraft in Deutschland ist einer Studie zufolge auch in der Wirtschaftskrise in und um München sowie im Taunus am stärksten. Die Regionen mit der geringsten Kaufkraft befinden sich hingegen weiter in den neuen Bundesländern.

Kaufkraft in und um München am höchsten

Insgesamt hat einer Untersuchung des Nürnberger Marktforschungsinstitut MB-Research zufolge die Wirtschafts- und Finanzkrise nur "geringe Auswirkungen" auf die Konsumstärke.

Die höchste Kaufkraft gibt es demnach in diesem Jahr im Landkreis Starnberg mit 28.716 Euro pro Kopf und Jahr. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Hochtaunuskreis und der Landkreis München mit 28.324 Euro beziehungsweise 26.378 Euro. Auf den weiteren Rängen lägen die Kreisfreie Stadt München und der Main-Taunus-Kreis. Gegenüber dem Vorjahr sei die Kaufkraft nahezu unverändert.

Die geringste Kaufkraft gibt es hingegen den Angaben zufolge in der Niederschlesischen Lausitz in Sachsen mit 14.400 Euro pro Kopf und Jahr. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Uckermark in Brandenburg mit 14.390 Euro und der Landkreis Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern mit 14.346 Euro. In diesen Regionen habe sich die Kaufkraft gegenüber dem Vorjahr allerdings im Durchschnitt um zwei Prozent erhöht. Ähnlich schwach sei die Kaufkraft zudem im Landkreis Annaberg in Sachsen sowie im thüringischen Kyffhäuserkreis.

Die durchschnittliche Kaufkraft der rund 82 Millionen Deutschen belaufe sich auf 18.957 Euro, was einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das Nürnberger Marktforschungsinstitut MB-Research hat bundesweit 419 Stadt- und Landkreise untersucht.

ddp