Kaufanreize für „grüne Autos“

Kfz-Gewerbe begrüßt Übertragung der Kfz-Steuer auf den Bund

Kaufanreize für „grüne Autos“

Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe begrüßt die Entscheidung des Koalitionsausschusses, die Ländersteuer ab 2010 auf den Bund zu übertragen. Das Kfz-Gewerbe halte an seiner Forderung fest, dass mit einer Steuerreform Kaufanreize für „grüne Autos“ geschaffen werden müssten, so Claudia Schiffer, Pressesprecherin des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Der Bund erhalte nun die Freiheit, die Besteuerung am CO2-Ausstoß auszurichten. Im Interesse der Förderung verbrauchs- und emissionsarmer Fahrzeuge müsse die CO2-basierte Kfz-Steuer so schnell wie möglich beschlossen werden. Weniger CO2-Ausstoß sei im Übrigen gleichbedeutend mit weniger Verbrauch, hieß es weiter. Das Thema CO2 spiele bei der Kaufentscheidung eine immer größere Rolle. Die wirtschaftliche Sicherheit der Autofahrer sei wichtig, um den ohnehin durch Kaufkraftverlust belasteten Automarkt zu beleben. Die Hängepartie bei der Reform der Kfz-Steuer und die wachsende Kaufzurückhaltung hatten den Automarkt deutlich belastet. Der Streitpunkt Pendlerpauschale sei indes immer noch ungelöst. Eine jährliche Erstattung im Gesamtvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro fehle nach wie vor im Geldbeutel der Autofahrer. dhz