Anderthalb Wochen vor der Bürgerschaftswahl in Bremen kann Rot-Grün mit einer klaren Mehrheit rechnen. In der ARD-Vorwahlumfrage von Infratest dimap erreichte die SPD 36 Prozent der Stimmen. Die Grünen kamen auf 24 Prozent. Rot-Grün käme damit auf eine deutliche Mehrheit von 60 Prozent der Stimmen.
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Der ehemalige stellvertretende FDP-Vorsitzende Gerhart Baum hat erneut den Rückzug Guido Westerwelles von seinem Amt als Außenminister gefordert. "Die Ära Westerwelle ist zu Ende, ob man das will der nicht", sagte er am Freitag im ARD-Morgenmagazin.
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In Deutschland surfen fast fünf Millionen Menschen an öffentlich zugänglichen Computern. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die der Hightech-Verband Bitkom am Freitag im Berlin vorstellte. Solche Internetzugänge fänden sich in Internet-Cafés, aber auch vermehrt in Bibliotheken und Hotellobbys.
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Die Pläne der dänischen Regierung zur Wiedereinführung von Grenzkontrollen rufen weiter heftige Kritik in Deutschland hervor. Nach Ansicht von Außenminister Guido Westerwelle verletzt der nördliche Nachbarstaat damit den Grundsatz der Kooperation innerhalb der EU. "Passen wir auf, dass wir nicht verlieren, wofür andere Jahrzehnte lang gekämpft haben", sagte der scheidende FDP-Chef.
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Der DAX hat die Handelswoche trotz glänzender Quartalsbilanzen im Minus beendet. Grund für die Nervosität der Anleger ist die Schuldenkrise Griechenlands. Der Leitindex notierte am Freitagabend bei 7.403 Punkten mit minus 0,6 Prozent, der MDAX gewann dagegen 0,9 Prozent auf 10.851 Zähler. Der TecDAX stieg um 0,7 Prozent auf 928 Punkte.
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Der schleswig-holsteinische Justizminister Emil Schmalfuß (parteilos) fordert, Kernkraftwerke ohne Verständigung mit den Betreibern abzuschalten. "Wir brauchen keinen Deal, um die Laufzeiten zu verkürzen“, sagte er der "Financial Times Deutschland". "Das Grundgesetz gibt uns die Möglichkeit, Inhalt und Schranken des Eigentums per Gesetz festzulegen."
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Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat trotz steigender Lebenshaltungskosten vor Lohnerhöhungen gewarnt. Andernfalls könne sich eine Spirale aus steigenden Arbeitskosten, anziehenden Verbraucherpreisen und einer Zunahme der Arbeitslosigkeit entwickeln, sagte der Ökonom am Freitag dem ARD-"Morgenmagazin".
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Der schwache Dollar hat den Airbus-Konzern EADS im ersten Quartal in die roten Zahlen gezogen. Umsatz und Betriebsergebnis stiegen aber noch stärker als erwartet. Vorstandschef Louis Gallois sprach am Freitag von einem guten Start und stellte für das Gesamtjahr einen höheren Umsatz und Gewinn in Aussicht. Der Aktienkurs legte nach Veröffentlichung der Zwischenbilanz deutlich zu.
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