"Damit Verbraucher nicht alle fünf Minuten auf den Benzinpreis gucken müssen" Rösler will Mineralölkonzernen häufige Benzinpreisänderungen verbieten

Mineralölkonzerne sollen künftig in ihrer Freiheit, die Benzinpreise zu gestalten, eingeschränkt werden. "Damit Verbraucher nicht alle fünf Minuten auf den Benzinpreis gucken müssen, werden wir intensiv diskutieren, ob wir den Mineralölkonzernen untersagen, Preise täglich mehrfach zu ändern", sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). › mehr

Energiewende binnen zehn Jahren vorgeschlagen - Kanzlerin verspricht Beachtung der Vorschläge Ethik-Kommission sieht Atomausstieg als Chance für Deutschland

Mit dem Atomausstieg binnen zehn Jahren kommt nach Einschätzung der Ethik-Kommission ein Kraftakt auf Deutschland zu. Doch werde dies auch eine große Chance für eine zukunftsfähige Wirtschaft sein, sagte der Kommissionsvorsitzende Klaus Töpfer am Montag bei der Vorstellung der Empfehlungen zur Energiewende. › mehr
- Anzeige -

Mit der aktuellen Geschäftslage sind die Unternehmen nochmals zufriedener als im März Verarbeitendes Gewerbe im Osten zufrieden mit Konjunktur

Im verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands ist das Geschäftsklima weiterhin sehr gut. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) unter 300 Unternehmen, die am Montag veröffentlicht wurden. Mit der aktuellen Geschäftslage seien die Unternehmen nochmals zufriedener als im März. Nur noch jedes siebente schätze sie negativ ein. › mehr

Entspannung bei den Rohstoffen prognostiziert Volkswirte erwarten geringeren Inflationsdruck

Führende Konjunkturexperten rechnen mit sinkendem Preisauftrieb. Das ist das Ergebnis einer monatlichen Umfrage der "Financial Times Deutschland", bei der deutsche Chefvolkswirte aus Instituten und Banken befragt werden. Gut 80 Prozent der Spitzenökonomen glauben, die Rohstoffpreise dürften sich auf dem jetzigen Niveau stabilisieren und nicht weiter steigen. › mehr

CSU-Chef jetzt offen für Suche nach möglicher Gorleben-Alternative Kehrtwende bei Seehofer

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer sträubt sich nicht länger gegen die Suche nach einer möglichen Alternative zum niedersächsischen Gorleben als Endlager für Atommüll. Seehofer sagte am Montag in Berlin: "Alles muss untersucht werden - Gorleben, aber auch andere Gebiete in Deutschland." › mehr

Minister bringt australisches Modell ins Gespräch - Konzerne: Lenkt von hohen Steuern ab Ramsauer will nur noch eine Spritpreiserhöhung täglich

Wenn es nach Peter Ramsauer geht, dürfen die Ölkonzerne die Spritpreise künftig nur noch einmal täglich erhöhen und müssen dies rechtzeitig vorher ankündigen. Mit diesem Vorschlag brachte der Bundesverkehrsminister am Montag die Mineralölindustrie gegen sich auf. Sie schob der Politik die Verantwortung für die hohen Spritpreise zu, die vor allem den hohen Steuern auf Kraftstoffe geschuldet seien. › mehr

"Es ist keine Zeit mehr für langatmige Verhandlungen" EU-Währungskommissar Rehn drängt Athen zur Eile

Wenige Tage vor der Entscheidung über die Auszahlung weiterer Milliarden-Hilfen an das hoch verschuldete Griechenland fordert EU-Währungskommissar Olli Rehn eine schnelle Einigung über die erforderlichen Sparmaßnahmen. "Es ist keine Zeit mehr für langatmige Verhandlungen", sagte Rehn der Zeitung "Die Welt" laut Vorabbericht. › mehr

Wissenschaftler finden keinen Nachweis für höhere Renditen Anlageberatung nutzlos?

Anlageberater verhelfen Privatleuten einer Studie zufolge nicht zu höheren Renditen. Dabei war es egal, ob die Anleger auf die Dienste einer Bank vertrauten oder unabhängige Finanzberater in Anspruch nahmen. › mehr

BDI-Präsident warnt vor irreversiblen Ausstieg Industrie besorgt über Energiewende

Die Pläne der Bundesregierung für einen schnellen Atomausstieg stoßen in der deutschen Industrie auf massive Bedenken. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Hans-Peter Keitel warnte am Montag vor einem irreversiblen Schlusspunkt für die Nutzung der Kernenergie. › mehr