Trittin und Özdemir kritisieren die De-Facto-Rückkehr zum rot-grünen Atomausstiegsbeschluss Die Grünen zieren sich

Die Grünen sehen beim Atomausstiegsbeschluss der Koalition noch Wünsche offen. Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin verlangte am Dienstag ein früheres Ausstiegsdatum. Parteichef Cem Özdemir forderte die Koalition zu Nachbesserungen auf. Das Handwerk lobte die Pläne für die Sanierung von Gebäuden für sparsameren Energieverbrauch. › mehr

Von der Leyen spricht von einer Million offener Stellen "Der Arbeitsmarkt ist im Augenblick ein bisschen wie ein Schwamm"

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht in der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt keinen Grund zum Nachlassen bei der Arbeitsvermittlung. "Der Arbeitsmarkt brummt, das heißt aber auch für uns viel Arbeit", sagte von der Leyen am Dienstagmorgen im "ARD"-Morgenmagazin. Derzeit gebe es in Deutschland über eine Million offene Stellen. › mehr

Wetzel attackiert neuen Arbeitgeberverband IG Metall verschärft Widerstand gegen Leiharbeit

Die IG Metall verschärft ihren Widerstand gegen eine Ausweitung der Leiharbeit. Der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Detlef Wetzel, wandte sich am Dienstag in Frankfurt am Main entschieden gegen eine Werbekampagne des neuen Bundesverbands der Personaldienstleiter (BAP) für die Leiharbeit. › mehr
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Arbeitnehmer wollen 5,5 Prozent mehr Lohn - Arbeitgeber verlangen längere Arbeitszeiten Tarifverhandlungen in der Druckindustrie ohne Annäherung vertagt

Auch die vierte Runde der Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 160.000 Beschäftigten der Druckindustrie ist ohne Annäherung ergebnislos vertagt worden. Die Gespräche in München wurden auf den 16. Juni in Frankfurt am Main vertagt, wie die Gewerkschaft ver.di und der Bundesverband Druck und Medien mitteilten. › mehr

Lebensbedingungen am Hindukusch sollen möglichst schnell verbessert werden Niebel will weiter deutsche Helfer in Afghanistan einsetzen

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel will trotz der tödlichen Anschläge auf die Bundeswehr weiter deutsche Helfer in Afghanistan lassen. "Wir können es verantworten, zivile Helfer dort hinzuschicken", sagte der FDP-Politiker am Dienstag im dapd-Interview. Die Entwicklungshelfer würden auch nicht in militärische Strukturen eingebettet. › mehr

Zahlen sinken leicht Jeder zweite Deutsche für den "Turbo-Ausstieg"

Eine klare Mehrheit von 56 Prozent der Deutschen ist dafür, die Atomkraftwerke in Deutschland sofort oder spätestens in fünf Jahren abzuschalten. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage für das Hamburger Magazin "Stern" waren 12 Prozent für einen sofortigen Ausstieg. 44 Prozent wollen, dass das letzte Atomkraftwerk spätestens in fünf Jahren vom Netz geht. › mehr

Regierungschefin und Minister kurbeln in Neu-Delhi den Handel an - Eurofighter ein Thema Merkel wertet erste deutsch-indische Konsultationen als Erfolg (mit Bild)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die ersten deutsch-indischen Regierungskonsultationen als Erfolg gewertet. Das Treffen markiere einen "neuen qualitativen Schritt in der Ausgestaltung unserer strategischen Partnerschaft", sagte Merkel zum Abschluss der mehrstündigen Beratungen am Dienstag in Neu-Delhi. Die Konsultationen seien sehr konkret und sehr präzise verlaufen. › mehr

Energieriese geht auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung E.ON will gegen Brennelementesteuer klagen

Nach den Atomausstiegs-Beschlüssen der Koalition Energieriese E.ON auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung. Der größte deutsche Versorger kündigte am Dienstag eine Klage gegen die Brennelementesteuer an. Gleichzeitig forderte der Konzern einen Ausgleich für die ihm durch den schnellen Atomausstieg entstehenden Vermögensschäden in Milliardenhöhe. › mehr

Investitionen in die energetische Gebäudesanierung begrüßt Handwerk erwartet von der Energiewende einen "Riesenschub"

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) erwartet vom neuen Energiekonzept der Bundesregierung einen "Riesenschub" für seine Betriebe. ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke, begrüßte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" laut Vorabbericht, dass die Bundesregierung weiter in die energetische Gebäudesanierung investieren will. Der Ansatz betrage 1,5 Milliarden Euro. › mehr

"Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum integrierten Nutzfahrzeugkonzern" Volkswagen legt Übernahmeangebot für MAN vor

VW hat am Dienstag allen Aktionären des Lastwagen- und Maschinenbaukonzerns MAN sein Übernahmeangebot vorgelegt. Dieses Angebot sei "ein weiterer Schritt auf dem Weg zum integrierten Nutzfahrzeugkonzern aus MAN, Scania und Volkswagen", erklärte der Wolfsburger Autokonzern. › mehr