Nach der Einführung des begleiteten Fahrens mit 17 Jahren Koalition plant "Feedback-Fahrten" für Führerschein-Neulinge

Nach der Einführung des begleiteten Fahrens mit 17 Jahren planen Union und FDP weitere Maßnahmen, um die hohen Unfallzahlen von Fahranfängern zu reduzieren. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, sollen Anfänger künftig drei Monate nach Führerscheinerwerb sogenannte Feedback-Fahrten (Wiederholungsfahrten) absolvieren, also erneut eine oder zwei Fahrstunden mit einem Fahrlehrer nehmen. › mehr

207 Geflügelprodukte getestet Geflügelwurst besteht teils zur Hälfte aus Schweinefleisch

Etwa jede vierte Geflügelwurst im Supermarkt enthält Schweine- oder Rinderfleisch. Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Stiftung Warentest hat ergeben, dass bei 207 getesteten Geflügelprodukten, etwa Mortadella, Lyoner oder Wiener Würstchen, für ein Viertel fast genauso viel Schweinefleisch verarbeitet wurde wie Geflügelfleisch. › mehr

Für Pflegekräfte wird die Versorgung von Demenzkranken zunehmend zur Belastungsprobe Mit Pillen ruhig gestellt

Die alte Frau war außer sich. Sie wütete und tobte, kratzte und biss - bis die Medikamente wirkten, die ihr die Pflegerin zur Beruhigung gab. Allerdings schlugen die Arzneien so durch, dass die Patientin noch am nächsten Tag teilnahmslos und unbewegt in ihrem Rollstuhl saß. Noch nie habe sie ihre Mutter derart apathisch erlebt, erzählt die Tochter der alten Dame. › mehr
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West-Berlin war ein Schwerpunkt der Spionagetätigkeit der DDR-Staatssicherheit Zeitung: 399 West-Berliner spionierten für die Stasi

399 West-Berliner sind nach einer Auswertung des Historikers Helmut Müller-Enbergs im Dezember 1988 Inoffizielle Mitarbeiter oder Kontaktpersonen der Hauptverwaltung Aufklärung der DDR-Staatssicherheit gewesen. "West-Berlin mit den dort stationierten Alliierten war das Lieblingsoperationsgebiet der Hauptverwaltung Aufklärung", sagte Müller-Enbergs. › mehr

Energiewende für Bundesregierung deutlich teurer als geplant Länder treiben Preis für Energiewende hoch

Der Atomausstieg und die Energiewende werden für die Bundesregierung scheinbar deutlich teurer als geplant. Die Bundesländer wollen das Vorhaben der Regierung durchkreuzen, einen großen Teil der Kosten für die Förderung der Gebäudesanierung auf Länder und Kommunen abzuwälzen. › mehr

Antrittsbesuch in Hamburg Bundespräsident fordert einheitlicheres Bildungssystem

Bei seinem Antrittsbesuch in Hamburg hat sich Bundespräsident Christian Wulff am Mittwoch für ein einheitlicheres Bildungssystem ausgesprochen. "Insbesondere im Bildungssystem sind mehr bundesweite Standards wünschenswert", sagte Wulff laut dem vorab verbreiteten Redetext zum Senatsfrühstück. Dabei müssten diese nicht von Berlin aus vorgegeben werden. › mehr

SPD kritisiert Niebel Vorwurf der Selbstbedienung bei der GIZ

Nach den Vorwürfen der Verschwendung von Steuergeldern durch Vorstandsmitglieder der bundeseigenen Entwicklungshilfeorganisation GIZ hat die SPD auch Entwicklungsminister Dirk Niebel kritisiert. Der FDP-Politiker habe Parteifreunde mit Posten versorgt und sich in Vetternwirtschaft verstrickt. › mehr

Dissertation besteht in substanziellen Teilen aus Plagiaten Koch-Mehrin verliert Doktortitel

Die Universität Heidelberg hat der FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin ihren Doktortitel entzogen. Ihre Dissertation bestehe "in substanziellen Teilen aus Plagiaten", teilte die Universität am Mittwoch mit. Koch-Mehrin kündigte an, sie wolle die Rechtmäßigkeit der Entscheidung prüfen lassen. › mehr

Er verkörpert zwar "die Leichtigkeit der Stadt, aber eben nicht ihre Kreativität" Henkel: Wowereit hat sich in zehn Jahren verbraucht

Berlins CDU-Landes- und -Fraktionschef Frank Henkel hat dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ein ungenügendes Engagement für die Stadt vorgeworfen. Wowereit habe sich seit seinem Amtsantritt vor zehn Jahren "spürbar verbraucht", sagte der Oppositionsführer der Nachrichtenagentur dapd. Er verkörpere zwar "die Leichtigkeit der Stadt, aber eben nicht ihre Kreativität". › mehr

"Für die Menschen in der DDR war sie ein Symbol der Ohnmacht. Sie wurden eingesperrt" Berliner Mauer: Schäuble erinnert an "monströses Bauwerk"

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat an die Berliner Mauer als "Ort der Gewalt" und "Ort des Todes" erinnert. "Für die Menschen in der DDR war sie ein Symbol der Ohnmacht. Sie wurden eingesperrt", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch bei einer Gedenkveranstaltung in Berlin. Mit dem "monströsen Bauwerk" seien vor allem Geschichten von menschlichem Leid verbunden. › mehr