Er will zunächst "hinkommen, hinhören, hingucken" Woelki erwog Absage an Berliner Erzbistum

Der Kölner Weihbischof Rainer Maria Woelki hat sich mit seiner in Aussicht stehenden Ernennung zum Berliner Erzbischof anfangs schwergetan. "Ich hatte eigentlich auch überlegt zu sagen: Ich lasse lieber die Finger davon", sagte der bisherige Kölner Weihbischof domradio.de am Samstag. Dann aber habe er sich gesagt, er dürfe nicht einfach weglaufen. › mehr

Stellvertretende FDP-Vorsitzende empfiehlt Öffnung zur SPD Leutheusser: FDP nicht einseitig auf Union ausrichten

Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat den Liberalen eine Öffnung zur SPD empfohlen. "Die FDP darf sich nicht einseitig auf die Union ausrichten", sagte sie vor der am Sonntag beginnenden FDP-Präsidiumsklausur dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe). In den Ländern hätten die Liberalen "immer auch mit anderen Parteien als der Union koaliert". › mehr

Partei habe sich "nicht verrückt machen lassen" Minister Schmid fordert Bayern-SPD zu Selbstbewusstsein auf

Der baden-württembergische Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) hat die bayerische SPD ermuntert, trotz schlechter Umfragewerte selbstbewusst für einen Machtwechsel im Freistaat zu kämpfen. Schmid sagte am Samstag beim Landesparteitag der Bayern-SPD in Germering bei München, in Baden-Württemberg seien die Sozialdemokraten bereits "tot gesagt" worden. › mehr
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Leutheusser-Schnarrenberger für eine Öffnung ihrer Partei zur SPD begrüßt SPD-Vize Wowereit sieht "keine Schnittmengen mit der FDP"

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Klaus Wowereit hat den Vorstoß von FDP-Vize Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für eine Öffnung ihrer Partei zur SPD begrüßt. Er könne sich "nur wünschen, dass bald wieder mehr Leute eine Haltung wie Frau Leutheusser-Schnarrenberger pflegen", sagte Wowereit am Samstag. › mehr

Verteidigungsagentur EDA: Zahl der einsatzfähigen deutschen Soldaten liegt derzeit bei 7.000 Bundeswehr ist ineffizienteste Armee der westlichen Allianz

Die im Umbruch befindliche Bundeswehr schneidet im Vergleich mit den anderen westeuropäischen Armeen extrem schlecht ab. Wie aus Daten der Europäischen Verteidigungsagentur EDA hervorgeht, liegt die Zahl der einsatzfähigen deutschen Soldaten derzeit bei 7.000, bei den Franzosen sind es 30.000 und bei den Briten 22.000, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. › mehr

FDP-Fraktionschef: Mehr Koordinierung innerhalb der EU wichtig Brüderle: Haushaltsrecht muss in Deutschland bleiben

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat Pläne zurückgewiesen, wonach Deutschland seine Haushalts- und Wirtschaftspolitik künftig an die EU abtreten soll. Mehr Koordinierung innerhalb der Europäischen Union sei wichtig, sagte Brüderle der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). › mehr

Das operative Geschäft soll künftig von London aus gesteuert werden Gazprom will offenbar Europazentrale von Berlin nach Luxemburg verlegen

Der russische Staatskonzern Gazprom will seine Europazentrale von Berlin nach Luxemburg verlegen. Informationen der "Wirtschaftswoche" zufolge sollen Unternehmensbeteiligungen, die derzeit unter dem Dach der deutschen Konzerntochter Gazprom Germania in Berlin angesiedelt sind, demnächst in Luxemburg konzentriert werden. › mehr

Sonst könnte es im Winter "im Süden Deutschlands zu Engpässen und damit zur Netzüberlastung kommen" Netzagentur-Chef mahnt Ausbau an

Nach dem vom Bundestag besiegelten Atomausstieg mahnt Matthias Kurth, der Präsident der Bundesnetzagentur in Bonn, einen beschleunigten Netzausbau an. Sonst könne es im Winter "im Süden Deutschlands zu Engpässen und damit zur Netzüberlastung kommen", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). Jetzt im Sommer gebe es weniger Probleme. › mehr