Die Länder warten "händeringend auf neue gesetzliche Vorgaben aus Berlin" NRW-Justizminister will rasche Neuregelung der Sicherungsverwahrung

Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty fordert von der Bundesregierung neue Gesetze zur Sicherheitsverwahrung. Die Länder warteten "händeringend auf neue gesetzliche Vorgaben aus Berlin", sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Bundesländer müssten sich darauf einstellen können, wie mit gefährlichen Sexual- und Gewaltstraftätern umgegangen werde. › mehr
- Anzeige -

Auch 19 andere Staaten erhielten Post Brüssel mahnt Deutschland wegen Telekom-Vorschriften

Deutschland bekommt wegen Versäumnissen bei der Umsetzung von EU-Telekommunikationsvorschriften Druck aus Brüssel. Weil es entsprechenden EU-Vorschriften nicht fristgemäß umgesetzt oder die EU noch nicht darüber informiert hat, bekam die Bundesrepublik nun Post aus Brüssel – zusammen mit neunzehn anderen EU-Staaten. Dies teilte die Europäische Kommission am Dienstag in Brüssel mit. › mehr

Japaner offenbar über die Bilanz des Wolfsburger Unternehmens erzürnt Unterkühlte Stimmung zwischen Partnern VW und Suzuki

Anderthalb Jahre nach dem Einstieg von Volkswagen beim japanischen Kleinwagenbauer Suzuki ist die Stimmung zwischen beiden Unternehmen auf einem Tiefpunkt angekommen. Der bei Suzuki für die Zusammenarbeit zuständige Manager Yasuhito Harayama sagte nach Medienberichten, die Firmen könnten nicht zusammenarbeiten, "solange wir nicht gleichstarke Partner sind". › mehr

Der Wirtschaftswissenschaftler plädiert zugleich für eine Beteiligung privater Gläubiger IFO-Chef Sinn fordert Umschuldung Griechenlands

Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, hält eine Umschuldung Griechenlands für unvermeidbar. Das Land sei praktisch pleite, sagte Sinn am Montag im Deutschlandfunk. Seit April des vergangenen Jahres gebe es eine Konkursverschleppung mithilfe der Staatengemeinschaft. › mehr

Der Umsatz im zweiten Quartal um 2,6 Prozent zurückgegangen Elektrokonzern Philips tief in den roten Zahlen

Der niederländische Elektronikkonzern Philips ist durch eine milliardenschwere Abschreibung tief in die Verlustzone gedrückt worden. Im zweiten Quartal meldete der Hersteller von Glühbirnen und Haushaltsgeräten einen Nettoverlust von 1,35 Milliarden Euro. › mehr

Segmente sind solide gebaut und halten noch mindestens 100 Jahre Belastungstest für Teile der Berliner Mauer an Cottbuser Universität

Ein Seil mit einem Flaschenzug umspannt auf dem Prüfstand in Cottbus das 3,60 Meter hohe und 2,7 Tonnen schwere Stahlbetonteil der Berliner Mauer. "Wir ziehen jetzt mit einer Kraft von sechs kN (Kilonewton)", ruft der leitende Versuchsingenieur Robert Maziul seinen Teamkollegen vom Lehrstuhl Tragwerkslehre und Tragkonstruktion am Kraftmesser der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) zu. › mehr

Aus Sorge um Europa bietet die SPD Kanzlerin Merkel eine informelle große Koalition an Trio statt Troika

Die Antwort fiel denkbar kurz aus: "Ja", sagt Sigmar Gabriel mit fester Stimme auf die lange Frage, ob die SPD Angela Merkel im Herbst unterstützen werde, sollte der Kanzlerin im Bundestag für die nächste Griechenland-Rettungsaktion eine eigene Mehrheit fehlen und sie auf Vorschläge der Sozialdemokraten eingegangen sei. › mehr

Refinanzierungskosten für deutsche Staatsanleihen sind gesunken Deutschland soll an der Euro-Krise Milliarden verdient haben

Deutschland hat in der Euro-Schuldenkrise einen zweistelligen Milliardenbetrag eingespart. Das geht aus Berechnungen des Chefanalysten der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hervor. "Durch die um rund 1,5 Prozent geringeren Refinanzierungskosten für deutsche Staatsanleihen in den letzten 18 Monaten hat Deutschland rund 18 Milliarden Euro eingespart", sagte Hellmeyer dem "Weser-Kurier". › mehr