Mit 85 Milliarden Euro wollen die Euro-Länder Irlands Banken retten Irland-Rettung: Vertagung der Stunde der Wahrheit

In Europa mehren sich die Zweifel, ob die von den europäischen Krisenländern eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Schuldenkrise ausreichen. Der von den Euro-Ländern beschlossene Kreditrahmen in Höhe von 85 Milliarden Euro zur Rettung Irlands wird nur als Vertagung der Stunde der Wahrheit betrachtet. Von Hajo Friedrich, Brüssel › mehr
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Konjunktur DIW rechnet mit anhaltendem Wirtschaftswachstum

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet einen unverändert starken Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung bis Ende des Jahres. Das preis- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde zwischen Oktober und Ende Dezember voraussichtlich um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zulegen › mehr

Euro-Krise Schäuble gegen Verdoppelung des Euro-Rettungsschirmes

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) stemmt sich gegen Überlegungen, den Euro-Rettungsschirm auf bis zu 1,5 Billionen Euro zu verdoppeln. "Ich halte von den Forderungen gar nichts", sagte Schäuble. Der jetzige Umfang sei ausreichend. "Wir haben ja das Instrument, um Krisen in der Eurozone zu bewältigen, daran wird im Falle Irland ja auch intensiv gearbeitet." › mehr

Ifo-Index Wirtschaft weiter im Aufwind

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft bricht alle Rekorde. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im November auf den höchsten Stand der 1991 begonnenen gesamtdeutschen Datenreihe. Trotz Euro- und Irland-Krise berichteten die Unternehmen über noch bessere Geschäfte und schauen noch optimistischer in das kommende halbe Jahr. › mehr

Bundesnetzagentur Stromkonzerne könnten Preise senken

Die Welle von Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel ist aus Sicht von Bundesnetzagentur-Präsident Matthias Kurth mehr als ungerechtfertigt. Die Stromkonzerne könnten die Preise sogar senken, schrieb Kurth in einem Brief an die Beiratsmitglieder der Agentur, aus dem die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" zitiert. › mehr

IWH Aufschwung am ostdeutschen Arbeitsmarkt hält an

Der ostdeutsche Arbeitsmarkt hat seit Jahresbeginn deutlich vom kräftigen Produktionswachstum sowie der sinkenden Erwerbsfähigenzahl profitiert. Wie das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mitteilte, stieg die Zahl der Erwerbstätigen in diesem Jahr saisonbereinigt deutlich. Dabei habe vor allem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zugenommen. › mehr