Die Belegschaft hatte gegen geplante Massenentlassungen protestiert und einen Kompromiss erzielt Verträge zur Standortsicherung bei Alstom unterschrieben

Die Einigung zur Standortsicherung des Alstom-Werkes in Salzgitter ist am Freitag besiegelt worden. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat des Bahntechnikherstellers unterschrieben zehn Betriebsvereinbarungen, die den am 7. Juli vereinbarten Vertrag zur Standortsicherung konkret umsetzen, wie die IG Metall mitteilte. › mehr

Länderminister warnen vor zu laxem Gesetz - Bundesjustizministerin kritisiert "Stimmungsmache" Heftiger Streit über die Sicherungsverwahrung

Die Pläne der Bundesjustizministerin zur Reform der Sicherungsverwahrung stoßen in einigen Ländern auf harsche Kritik. Mehrere Innenminister lehnten die von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vorgestellten Eckpunkte am Freitag kategorisch ab. Sie prangerten vor allem den Vorschlag an, den Betroffenen einen Rechtsanspruch auf Therapieangebote einzuräumen und möglichst früh Freigänge zu gewähren. › mehr
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Der Bundesaußenminister weist Forderungen der Opposition zurück Westerwelle: Genauer Zeitplan für Truppenabzug aus Afghanistan wäre "nicht klug"

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat Forderungen aus der Opposition nach einem genaueren Zeitplan für den Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan zurückgewiesen. "Es wäre nicht wirklich klug zu sagen, wo, in welchem Monat, welche Truppenteile reduziert werden", sagte der FDP-Politiker am Donnerstag nach seiner Ankunft in der Hauptstadt Kabul. › mehr

Der Sportwagenhersteller will auch die Investitionen kräftig aufstocken Porsche will in den nächsten Jahren 200.000 Autos verkaufen

Der Sportwagenhersteller Porsche hat sich für die nächsten Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt. "Wir wollen bis 2018 mindestens 200.000 Autos verkaufen, statt vier künftig sieben Modellreihen bauen und die Beschäftigung um 50 Prozent erhöhen", sagte der Porsche-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Derzeit beschäftigt der Autobauer rund 13.000 Mitarbeiter. › mehr

Erstmals seit 46 Jahren wird wieder nach Erdöl gesucht Neue Erdölbohrung auf Usedom erreicht Tiefe von 823 Metern

Auf der Ostseeinsel Usedom wird erstmals seit 46 Jahren wieder nach Erdöl gesucht. Dazu werde bei Pudagla mit einem Bohrturm eine Probebohrung bis in 2.680 Meter Tiefe getrieben, sagte der Projektleiter der deutsch-kanadischen Erkundungsfirma Central European Petroleum (CEP), Thomas Schröter, am Donnerstag. Nach neun Tagen Bohrbetrieb sei eine Bohrtiefe von 823 Metern erreicht worden. › mehr

Variabler Zinssatz Griechenland zahlte Deutschland bereits 198 Millionen Euro Zinsen

Deutschland hat für seine Griechenland-Kredite bereits 198 Millionen Euro Zinsen eingenommen. Das sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Donnerstag in Berlin auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd. Diese Summe stamme aus den Krediten, die die staatliche Förderbank KfW in Höhe von bislang 13,45 Milliarden Euro an Griechenland vergeben habe. › mehr

90 Anwälte in Brandenburg waren zu DDR-Zeiten Richter und Staatsanwalt CDU kritisiert Übernahme einer politischen Staatsanwältin der DDR

Die CDU-Landtagsfraktion kritisiert die Zulassung zahlreicher ehemaliger Richter und Staatsanwälte der DDR als Rechtsanwälte in Brandenburg. "In keinem anderen Bundesland konnten ehemalige Richter und Staatsanwälte der DDR so leicht eine Anwaltszulassung bekommen wie in Brandenburg", sagte Rechtsexperte Danny Eichelbaum am Donnerstag in Potsdam. › mehr

Täuschung der Einbürgerungsbehörde Stadt Ulm hat Mitglied der Sauerland-Gruppe zu Recht ausgebürgert

Die Ausbürgerung eines Mitglieds der sogenannten Sauerland-Gruppe, Atilla S., durch die Stadt Ulm war rechtmäßig. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen entschied am Mittwochabend, die Stadt habe "keine andere Entscheidung als die Rücknahme der Einbürgerung treffen können", da S. im März 2010 zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden war, wie das Gericht mitteilte. › mehr