"Auch ich bin lange Zeit in den Bahnen der DDR gelaufen" Jahn gegen Überheblichkeit beim Umgang mit DDR-Biografien

Der neue Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, spricht sich gegen Überheblichkeit im Umgang mit DDR-Biografien aus. Niemand solle so tun, als ob er schon immer gegen alles gewesen sei, sagte Jahn der Zeitung "Welt am Sonntag" laut Vorabbericht. "Auch ich bin lange Zeit in den Bahnen der DDR gelaufen, so sehr ich später ein anerkannter Gegner der SED-Diktatur war", sagte er. › mehr

Staat dürfe nicht bei Menschen sparen, die "auf funktionierende Sozialsysteme angewiesen" seien GdP-Bundesvorsitzender kritisiert Schuldenbremse

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, hat die Auswirkungen der Schuldenbremse als "überhaupt nicht akzeptabel" kritisiert. Die Schuldenbremse werde zunehmend zu einer Wachstumsbremse und behindere öffentliche Investitionen in Infrastruktur, ökologische Sanierung, Bildung und die Sicherheit, sagte Witthaut am Sonntag in Saarbrücken. › mehr

Zum Auftakt seines Staatsbesuchs steigt Bundespräsident Wulff auf Jahrtausende alte Pyramiden Mit Strohhut in Teotihuacan

Die Sonne geht auf hinter den Ruinen von Teotihuacan. Bundespräsident Christian Wulff blickt fasziniert auf die rund zwei Jahrtausende alte Ruinenstadt. "Man kann mexikanisches Selbstbewusstsein hier verstehen", sagt Wulff, der gegen die schon am Morgen brütende Sonne einen Strohhut trägt. › mehr
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Indirekt die Haltung des künftigen baden-württembergischen Ministerpräsidenten gelobt Oettinger fordert ergebnisoffene Diskussion über Endlager-Standort

EU-Energiekommissar Günther Oettinger fordert Deutschland dazu auf, eine neue, ergebnisoffene Diskussion über die Frage eines Atommüll-Endlagers zu führen. "Es kann nicht mehr sein, dass die Standortsuche wie ein 'Schwarze-Peter'-Spiel weitergegeben wird und bei jeder Regierung zu den unerledigten Akten kommt", sagte Oettinger den "Stuttgarter Nachrichten" (Montagausgabe). › mehr

Myfest in Berlin-Kreuzberg Mehrere Hundert Demonstranten protestieren gegen steigende Mieten

Inmitten des friedlichen Myfestes in Berlin-Kreuzberg haben am Sonntag mehrere Hundert Menschen gegen steigende Mieten demonstriert. Der 1.Mai-Aufzug unter dem Motto "Billige Mieten statt steigende Profite! Gerechtigkeit für Alle statt Ausbeutung und Ausgrenzung" verlief nach den Worten einer Polizeisprecherin "friedlich und ohne Vorkommnisse". › mehr

"Nur unsere konservativ-liberale Regierung meint, sie ist schlauer als die ganze Welt" Gysi befürchtet mehr Lohndumping nach Freizügigkeit

Linke-Fraktionschef Gregor Gysi befürchtet in Zukunft verstärktes Lohndumping in Deutschland. Grund ist die ab 1. Mai geltende Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten. Gysi sagte am Sonntag im Deutschlandfunk: "Das Problem besteht darin, dass Deutschland als eines der wenigen Mitgliedsländer der EU keinen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn hat. " › mehr

Sommer dankte allen Beteiligten "für diesen gelungenen 1. Mai" Weniger Teilnehmer auf Mai-Kundgebungen des DGB

An den Mai-Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit haben sich in diesem Jahr nach Gewerkschaftsangaben 423.000 Menschen und damit 41.000 weniger als im Vorjahr beteiligt. DGB-Chef Michael Sommer erklärte am Sonntag, die Teilnehmerzahl liege "deutlich über unseren Erwartungen, vor allem angesichts des bundesweiten Endes der Osterferien und des Weißen Sonntags". › mehr

Zollitsch: Johannes Paul II. noch immer für Überraschung gut "Santo subito - sofort heilig"

Mit der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. ist für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ein Herzenswunsch vieler Gläubiger in Erfüllung gegangen. In seiner Predigt im Freiburger Münster sagte Zollitsch am Sonntag, noch klängen die Sprechchöre am Tag der Beisetzung des Papstes am 8. April 2005 auf dem Petersplatz mächtig im Ohr: "Santo subito - sofort heilig." › mehr

Brände an neuen verschiedenen Stellen im gesamten Stadtgebiet 16 Autos in Hamburg angezündet

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in Hamburg 16 Autos in Brand gesetzt. Im gesamten Stadtgebiet seien die Fahrzeuge angezündet worden, sagte ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage. Ob die Brände in Zusammenhang mit der Demonstration vom Vortag stehen, müsse erst noch ermittelt werden. Es habe Brände an neun verschiedenen Stellen gegeben. › mehr