"Der Ausstieg aus der Kernenergie muss realistisch sein" Rösler mahnt Augenmaß bei Energiewende an

Der künftige Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler warnt vor einem überhasteten Atomausstieg. "Der Ausstieg aus der Kernenergie muss mit Augenmaß umgesetzt werden und realistisch sein", sagte der designierte FDP-Vorsitzende der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Drei Kriterien gehörten dabei zusammen: Sicherheitsstandards, Versorgungssicherheit und die Energiepreise. › mehr

Anbieter einigen sich über Zusammenspiel der Netze - Kunden dürften profitieren Bundesnetzagentur sieht Durchbruch für Breitbandausbau

Internet-Nutzer können auf ein steigendes Angebot superschneller Zugänge und Angebote mit Fernsehen und Telefon hoffen. Die wichtigsten Akteure der Telekommunikationsbranche in Deutschland einigten sich nach Angaben der Bundesnetzagentur auf Regeln und technische Vorgaben für das Zusammenspiel vor allem auch der neuen Glasfasernetze. › mehr
- Anzeige -

Auswärtiges Amt bestellt syrischen Botschafter ein Druck erhöht

Deutschland erhöht den Druck auf die syrische Regierung. Für Mittwochnachmittag sei der syrische Botschafter einbestellt worden, sagte Außenamtssprecher Andreas Peschke am Mittag in Berlin. Man werde dem Diplomaten deutlich machen, dass die jüngst von der Europäischen Union verhängten Sanktionen gegen Damaskus "nur ein erster Schritt" seien. › mehr

Neuer Gesundheitsminister Bahr wird vereidigt Bundestag diskutiert Euro-Rettungspaket für Portugal

Das milliardenschwere Euro-Rettungspakt für Portugal ist am Donnerstag (9.10 Uhr) zentrales Thema im Bundestag. Eineinhalb Stunden lang wollen die Abgeordneten in der Kernzeit des Parlaments über den Antrag des hoch verschuldeten und wirtschaftlich angeschlagenen Landes beraten, das Hilfen im Umfang von 78 Milliarden Euro aufnehmen will. › mehr

Sander hält die Erkundung des Salzstocks in Gorleben für unbedingt nötig Niedersachsen auch für Prüfung von oberirdischer Atommülllagerung

Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander wirbt dafür, die Frage der Endlagerung von Atommüll unter neuen Vorzeichen zu diskutieren. "Dabei muss auch erörtert werden, ob eine oberirdische Lagerung der Abfälle für 100 bis 150 Jahre in Betracht käme", sagte der FDP-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". › mehr

Designierter FDP-Chef bezeichnet sich als Patriot Rösler distanziert sich von Westerwelles Politikstil

Der designierte FDP-Vorsitzende Philipp Rösler hat sich vom Politikstil seines Vorgängers Guido Westerwelle distanziert. "Glaubwürdigkeit gewinnt man nicht dadurch zurück, dass man alte, bekannte Forderungen ständig wiederholt, sondern durch Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und Entschlossenheit in der Sache", sagte der scheidende Gesundheitsminister der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabbericht. › mehr

Viele Geräte des Herstellers Wincor Nixdorf mussten ausgetauscht werden Geldautomaten-Firma hatte offenbar große Probleme mit Betrügern

Der Marktführer für Geldautomaten in Deutschland hat offenbar im vergangenen Jahr mit einem größeren Sicherheitsproblem zu kämpfen gehabt. Viele Geräte des Herstellers Wincor Nixdorf mussten ausgetauscht werden, weil sie vermutlich anfällig für Betrugsversuche waren, wie aus der Bankenbranche zu vernehmen war. Damit wurde ein Bericht der "Financial Times Deutschland" bestätigt. › mehr

2002 aus Protest aus der FDP ausgetreten FDP würdigt "freischaffende Liberale" Hamm-Brücher

Zum 90. Geburtstag von Hildegard Hamm-Brücher hat Generalsekretär Christian Lindner hat die einstige FDP-Politikerin als "freischaffende Liberale" gewürdigt. Als solche inspiriere sie bis heute viele Menschen, schrieb Lindner am Mittwoch an Hamm-Brücher, die 2002 aus Protest aus der FDP ausgetreten war. › mehr

Arbeitspapier der Ethikkommission sorgt für Wirbel Atomausstieg bis 2021 im Gespräch

Die Energie-Ethikkommmission erwägt einen Atomausstieg bis 2021 und die sofortige Stilllegung von acht derzeit abgeschalteten Reaktoren. Allerdings handele es sich bei diesem Vorschlag nur um ein Arbeitspapier, erklärten die Kommissionsvorsitzenden Klaus Töpfer und Matthias Kleiner am Mittwoch in Berlin. Die Veröffentlichung des halbfertigen Papiers sorgte in der Kommission für Ärger. › mehr