Schreiben an den neuen Bundeswirtschaftsminister Bayerns Wirtschaftsminister Zeil warnt Rösler vor "Blackout"

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) fordert von der Bundesregierung, beim geplanten Atomausstieg regionale Aspekte der Stromversorgung angemessen zu berücksichtigen. Zeil wandte sich am Donnerstag deshalb mit einem Schreiben an den neuen Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und warnte, man könne sich "keinen Blackout im wirtschaftlichen Kraftzentrum Bayern leisten". › mehr

Vor allem kleine Häuser betroffen Studie: Zehn Prozent der Krankenhäuser müssen bis 2020 schließen

Etwa zehn Prozent der Krankenhäuser in Deutschland werden einer Studie zufolge voraussichtlich bis 2020 schließen müssen. Vor allem kleine Häuser seien betroffen, ergab der "Krankenhaus Rating Report" des Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. 2009 waren demnach zwölf Prozent der Krankenhäuser stark insolvenzgefährdet. › mehr

Verweis auf rückläufigen Gasverkauf RWE verdient im ersten Quartal weniger

Der Essener Energiekonzern RWE hat im ersten Quartal weniger verdient als im Vorjahr, hält aber trotz der Belastungen aus dem Kernenergie-Moratorium vorerst an seiner Prognose für 2011 fest. Als Grund für den Rückgang führte der DAX-Konzern vor allem den rückläufigen Gasverkauf an. Der Stromabsatz sei dagegen stabil geblieben, erklärte RWE am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen. › mehr
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Erträge im deutschen Markt für Nachahmer-Medikamente sind rückläufig Stada verzeichnet Umsatz- und Ergebniszuwachs

Der Arzneimittelhersteller Stada hat nach Umsatz- und Ergebniszuwächsen im ersten Quartal seine Jahresziele bekräftigt. Der MDAX-Konzern mit Sitz im hessischen Bad Vilbel geht für das laufende und das kommende Jahr von einem weiteren Wachstum bei Konzernumsatz und Ertrag aus, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. › mehr

Deutliches Plus im ersten Quartal Evonik erhöht Prognose für 2011

Der Mischkonzern Evonik hat im ersten Quartal dieses Jahres deutlich von höheren Preisen und Absatzmengen profitiert. Die Einnahmen stiegen zwischen Januar und Ende März um 22 Prozent auf 3,76 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte. Das Konzernergebnis lag mit 431 Millionen Euro um 49 Prozent über Vorjahresniveau. › mehr

Verantwortlichen für Holocaust-Verbrechen können immer noch zur Rechenschaft gezogen werden Simon Wiesenthal Center begrüßt Verurteilung Demjanjuks

Das Simon Wiesenthal Center hat die Verurteilung des ehemaligen KZ-Wachmanns John Demjanjuk zu fünf Jahren Haft begrüßt. Das Urteil des Münchner Landgerichts zeige eindrucksvoll, dass die Verantwortlichen für Holocaust-Verbrechen immer noch zur Rechenschaft gezogen werden könnten, auch wenn Jahrzehnte seit den Taten vergangen seien, so der Leiter des israelischen Wiesenthal-Büros, Efraim Zuroff. › mehr

Umsatz legt um neun Prozent zu TUI trotz Unruhen in Nordafrika mit besserem Ergebnis

Der Reisegigant TUI hat in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres trotz der Unruhen in Nordafrika Umsatz und Ergebnis deutlich verbessert. Der Umsatz wuchs von Oktober bis Ende März um 9 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro. Der saisonal übliche Konzernverlust im ersten Halbjahr wurde um knapp 130 Millionen auf minus 304 Millionen Euro reduziert. › mehr

"Wer wenig oder keine Steuern zahlt, kann sich künftig den Differenzbetrag auszahlen lassen" Linke will Steuermehreinnahmen in Reform der Pendlerpauschale stecken

Das voraussichtliche Plus bei den Steuereinnahmen sollte nach Ansicht der Linken in eine Reform der Pendlerpauschale fließen. "Wir sollten die Mehreinnahmen so nutzen, dass auch etwas bei den Menschen ankommt", sagte Parteichef Klaus Ernst der Nachrichtenagentur dapd. Steigende Sprit- und Fahrpreise seien eine große Belastung für Arbeitnehmer. › mehr

Sonderschichten in den Werken Gliwice und Ellesmere Port geplant Opel gewinnt Marktanteile in Europa

Der Autobauer Opel hat im April zum sechsten Mal in Folge seinen Marktanteil in Europa gesteigert. Er kletterte auf sechs Prozent im April. In den ersten vier Monaten stiegen die Verkäufe um 32.000 Fahrzeuge oder 8,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2010, wie Opel am Donnerstag in Rüsselsheim mitteilte. Insgesamt setzte Opel in dieser Zeit rund 420.000 Fahrzeuge ab. › mehr