Gewerkschaft nutzt in Tarifverhandlung gute wirtschaftliche Lage des Flugzeugbauers IG Metall will Airbus neun Jahre Kündigungsschutz aufzwingen

Die IG Metall will die prächtige Lage der Flugzeugbauindustrie nutzen, um für die 16.000 deutschen Airbus-Beschäftigten eine Jobgarantie bis zum Jahr 2020 durchzusetzen. Außerdem sollen nach dem Willen der Gewerkschaft Leiharbeiter nach spätestens zwei Jahren übernommen werden und weniger Aufträge außer Haus vergeben werden. › mehr

Keine Stellungnahme vom Unternehmen Staatsanwaltschaft fordert Einzug illegaler Gewinne von Ferrostaal

Die Münchner Staatsanwaltschaft will vom Essener Handelskonzern Ferrostaal AG angeblich 277 Millionen Euro einziehen lassen, die beim Verkauf deutscher U-Boote ins Ausland als illegale Gewinne angefallen sein sollen. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, das gehe aus einer Anklageschrift gegen zwei ehemalige Ferrostaal-Manager hervor. Das Unternehmen äußere sich dazu nicht. › mehr

Indikatoren klettern hoch Beteiligungsgesellschaften machen glänzende Geschäfte

Der Stimmungsaufschwung bei den als "Heuschrecken" verschrienen deutschen Beteiligungsgesellschaften hält an. Der von der KfW Bankengruppe und dem Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften BVK für das "Handelsblatt" erstellte Indikator legte im ersten Quartal dieses Jahres um 5 Zähler auf 47,0 Punkte zu, wie die KfW am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. › mehr
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Hermann findet Angebot der Bahn "nicht sehr nachvollziehbar" Erhebliche Zweifel

Im Streit um eine Verlängerung des Baustopps für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" hat Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) verhalten auf das Angebot von Bahnchef Rüdiger Grube reagiert. Man werde das Angebot sorgfältig prüfen, doch gebe es erhebliche Zweifel, sagte er am Montag im Deutschlandfunk. Man sei überrascht, wie die Bahn rechne und zu welchen Fristen sie komme. › mehr

Sicherheit hat oberste Priorität Reaktorbetreiber: Keine Gefährdung von Leiharbeitern

Die beiden größten deutschen Stromkonzerne RWE und E.ON haben Berichten über eine Gefährdung von Leiharbeitern in deutschen Atomkraftwerken widersprochen. Ein RWE-Sprecher sagte am Montag der Nachrichtenagentur dapd: "In unseren Kraftwerken gibt es bei den Arbeitnehmern keine Unterschiede. Hier gilt für unsere Mitarbeiter und die der Partnerfirmen: Arbeitssicherheit hat oberste Priorität." › mehr

Die SPD kommt demnach auf 38,6 Prozent der Stimmen Endgültiges Ergebnis der Bürgerschaftswahl in Bremen steht fest

Gut zwei Wochen nach der Bürgerschaftswahl in Bremen steht das endgültige Ergebnis fest. Die SPD kommt demnach auf 38,6 Prozent der Stimmen (2007: 36,7), wie der Landeswahlleiter am Montag mitteilte. Die Grünen erreichten 22,5 Prozent (2007: 16,5). Die CDU ist mit 20,4 Prozent nur noch drittstärkste Kraft (2007: 25,6). › mehr

Zeitung: Zahl der Helfer für Bundesfreiwilligendienst gering Fehlstart droht

Dem am 1. Juli beginnende Bundesfreiwilligendienst droht ein Fehlstart. Die "Bild"-Zeitung (Onlineausgabe) berichtete noch immer sei unklar, wie viele der benötigten 30.000 Helfer in gut drei Wochen wirklich zur Verfügung stehen. › mehr

"Wir müssen jedes Energieunternehmen verpflichten, einen Tarif für Geringverdiener anzubieten" Linke fürchten Atomausstieg zulasten der Armen

Die Linke befürchtet, dass arme Menschen beim Atomausstieg auf der Strecke bleiben. Niemand stelle die soziale Frage, kritisierte Fraktionschef Gregor Gysi am Montag in Berlin und sprach sich für einen Sozialtarif bei den Strompreisen aus. › mehr

Er würde dies inhaltlich wieder so machen, jedoch das Parlament informieren Seehofer steht zu umstrittenen Resonanzstudien

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) steht zu den umstrittenen Meinungsumfragen der Staatsregierung. Er würde dies inhaltlich wieder so machen, jedoch das Parlament informieren und auch den Koalitionspartner fragen, sagte Seehofer am Montag in München. › mehr