Außenminister Guido Westerwelle zu Blitzbesuch in Bengasi Bundesregierung erkennt libysche Rebellenorganisation an

Bei einem überraschenden Besuch in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi hat Außenminister Guido Westerwelle den Nationalen Übergangsrat als "die legitime Vertretung des libyschen Volkes" anerkannt. Das sagte Westerwelle am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der Organisation. Bisher war nur von "einer" legitimen Vertretung die Rede gewesen. › mehr

DIHK-Präsident: Wirtschaft läuft auf vollen Touren - Auch Handwerk erwartet positive Entwicklung Wirtschaftsverbände rechnen mit weiterem Aufschwung

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und das Handwerk erwarten eine positive konjunkturelle Entwicklung in der Bundesrepublik. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte der Nachrichtenagentur dapd, die Wirtschaft laufe "auf vollen Touren". Er rechne in diesem Jahr mit einem Wachstum von 3,5 Prozent. › mehr

"Wer den Umstieg nicht gestaltet, überlässt das Feld den apokalyptischen Warnern vor Blackouts" Trittin hält Einigung beim Atomausstieg für möglich

Grünen-Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin sieht Chancen für eine Einigung mit der Bundesregierung beim Atomausstieg. "Ich habe Signale - sowohl vom Umweltminister als auch von der Kanzlerin - dass sie für Veränderungen offen sind", sagte Trittin dem Düsseldorfer "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. › mehr
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"Die Europäische Zentralbank ist ein verantwortungsbewusster Hüter der Geldwertstabilität" Schäuble sieht keine Inflationsgefahr

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht zurzeit keine Inflationsgefahr im Euro-Raum. "Die Europäische Zentralbank ist ein verantwortungsbewusster und sehr erfolgreicher Hüter der Geldwertstabilität. Es gibt wirklich keinen Anlass, eine Inflationsgefahr heraufzubeschwören", sagt Schäuble in einem am Montag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift "Super Illu". › mehr

Grünen-Spitzenpolitiker sehen Weg für neue Koalitionen geebnet Atomausstieg lässt Grüne auf Union zugehen

Der geplante Atomausstieg der Bundesregierung lässt die Grünen über Koalitionen mit der Union nachdenken. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte im "Tagesspiegel am Sonntag": "Die Verlängerung der Laufzeiten hat unüberbrückbare Gräben aufgerissen, die werden nun wieder eingeebnet." › mehr

Kantner: "Man muss aber auch zugeben, dass wir mit neuen Produkten etwas in Verzug sind" Fiat will 2011 in Deutschland 130.000 Autos verkaufen

Trotz verhaltener Nachfrage in den ersten Monaten dieses Jahres sieht sich Fiat Deutschland auf einem guten Weg. "In den ersten vier Monaten haben wir mit allen unseren Marken gut 37.000 Fahrzeuge verkauft. Wir liegen also mit unserem zu Jahresbeginn genannten Ziel von insgesamt 130.000 Verkäufen für 2011 im Plan", sagte Firmenchef Kantner der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". › mehr

Deutsche wollen per Volksbegehren und Bürgerentscheide mitbestimmen Umfrage: Bürger wollen mehr Mitsprache in der Politik

Die Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich einer Umfrage zufolge mehr Mitsprache bei wichtigen politischen Entscheidungen. Wie eine am Montag veröffentlichte repräsentative Befragung der Bertelsmann Stiftung ergab, würden sich die Bürger deutlich stärker politisch engagieren, wenn sie zum Beispiel über Volksbegehren oder Bürgerentscheide mitentscheiden könnten. › mehr

Opel-Händler offen für chinesischen Investor

Die großen Opel-Händler sehen einer möglichen Übernahme des Rüsselsheimer Traditionsunternehmens durch einen chinesischen Autobauer gelassen entgegen. "Es würde sicher für Opel neue Märkte öffnen, wenn ein Chinese einstiege", sagte Albert Still, Aufsichtsratsvorsitzender der AVAG Holding, der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche". Die AVAG Holding ist Europas größter Opel-Händler. › mehr

Präsident Klaus wirft Vertriebenen Unbelehrbarkeit vor - Posselt verwahrt sich gegen Kritik Streit mit Prag prägt Sudetendeutschen Tag

Eine heftige Verstimmung zwischen Prag und den Sudetendeutschen hat das 62. Pfingsttreffen der Heimatvertriebenen in Augsburg überschattet. Der tschechische Präsident Václav Klaus reagierte am Wochenende empört auf die Forderung der Sudetendeutschen nach Worten des Bedauerns für die Vertreibung und warf ihnen Unbelehrbarkeit vor. › mehr