Industrie- und Handelskammern aus Tschechien, Polen und Deutschland fordern einen deutlichen Ausbau der Binnenschifffahrt auf der Elbe. Die Kammerunion Elbe/Oder begrüße das Ziel der Bundesregierung, den Hamburger Hinterlandverkehr per Binnenschiffen zu verfünffachen, sagte Generalsekretär Hans-Jörg Schmidt-Trenz am Mittwoch in Berlin auf einer Binnenschifffahrtskonferenz für die Elbe.
Kammern fordern Ausbau der Binnenschifffahrt auf der Elbe
Berlin/Hamburg (dapd-lsc). Industrie- und Handelskammern aus Tschechien, Polen und Deutschland fordern einen deutlichen Ausbau der Binnenschifffahrt auf der Elbe. Die Kammerunion Elbe/Oder begrüße das Ziel der Bundesregierung, den Hamburger Hinterlandverkehr per Binnenschiffen zu verfünffachen, sagte Generalsekretär Hans-Jörg Schmidt-Trenz am Mittwoch in Berlin auf einer Binnenschifffahrtskonferenz für die Elbe.
Durch einen erhöhten Ladungsanteil werde der Schiffsverkehr auf der Elbe noch wirtschaftlicher.
Um das Ziel zu erreichen, müssten Mittel- und Oberelbe zwischen Hamburg und Dresden an mindestens 345 Tagen im Jahr eine stabile Fahrrinnentiefe von 1,60 Meter aufweisen. Zwischen Dresden und der tschechischen Grenze müsse die Wasserhöhe mindestens 1,50 Meter betragen. Insbesondere beim niedersächsischen Hitzacker und beim sächsischen Coswig müsste die Fließgeschwindigkeit durch verlängerte Steinwälle, sogenannte Buhnen, erhöht werden, sagte Schmidt-Trenz weiter. So könnten wandernde Sandbänke vermieden werden.
Der Kammerunion Elbe/Oder gehören 32 Industrie- und Handelskammern aus den drei Ländern an.
dapd
