Wie zufrieden sind junge Handwerker im Job? Dieser Frage ging das Deutsche Handwerksinstitut nach und kam zu interessanten Ergebnissen. Während Betriebe mit Abwechslung bei der Arbeit und einer tollen Arbeitsamtosphäre punkten können, beklagen sich viele junge Mitarbeiter über die Einstiegsgehälter.
Eine hohe Beschäftigungsqualität und Arbeitszufriedenheit stellen die Grundvoraussetzungen dar, um wertvolle Fachkräfte längerfristig an Handwerksunternehmen binden zu können. Eine Untersuchung des deutschen Handwerksinstituts liefert deshalb Hinweise auf die Arbeitszufriedenheit im Handwerk. Zwei empirische Befragungen unter 100 jungen, bayerischen Fachkräften aus acht Gewerken (Bäcker, Feinwerkmechaniker, Friseur, Installateur und Heizungsbauer, Kraftfahrzeugmechatroniker, Maurer-/Betonbauer, Metallbauer und Zahntechniker) bildeten dabei die Grundlage der Analyse.
Ein wichtiges Ergebnis für Betriebe ist, dass sich einige Fachrkäfte zwar über die höhe der Einstieg sgehälter beklagen, dies aber nicht als entscheidendes Kriterium für ihre Jobauswahl ansehen. Deshalb können auch mögliche Lohnunterschiede zwischen dem Handwerk und anderen Wirtschaftsbereichen bis zu einem gewissen Niveau nicht maßgeblich den Verbleib der jungen Fachkräfte im Handwerkssektor beeinflussen. Vielmehr bieten sich nicht-monetäre Anreize als Bindungsinstrumente an. In der Befragung stellen (frühzeitige) Übernahmeangebote, das Arbeitsklima sowie die Weiterbildungsmöglichkeiten maßgebliche Entscheidungsfaktoren für das Handwerk als Arbeitgeber dar.
Die komplette Studie können Sie hier kostenfrei herunterladen. sg
