Partikelfilter bei Dieselfahrzeugen Jetzt noch Förderung beantragen

Die Fördermittel für die Nachrüstung von Rußpartikelfiltern neigen sich dem Ende. Ist der Topf leer endet das Förderprogramm. Nach Angaben des zuständigen Bundesamtes reichen die Mittel nur noch wenige Tage. Fahrer von Dieselfahrzeugen müssen sich beeilen.

Nur noch bis Ende Mai eingehende Anträge können bei der Förderung von Rußpartikelfiltern berücksichtigt werden. - © Foto: Twintec/fotolia

Laut dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt es nur noch ein Restbudget von gut 900.000 Euro. Die Fördermittel reichen dementsprechend nur noch für etwa 3.500 Autos. Durch den nachträglichen Filtereinbau können viele ältere Pkw und Transporter mit Dieselmotor eine grüne Schadstoffplakette für freie Fahrt in Umweltzonen bekommen. Fahrer von Dieseltransportern und PKW müssen sich also beeilen, da nur noch im Mai 2013 eingehende Anträge berücksichtigt werden können.

Förderung erhöht Verkaufschance

Die Filternachrüstung wird mit 260 Euro gefördert. Förderfähig sind PKW, die erstmalig vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden sowie Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen mit Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009. Der Einbau des Filters ermöglicht nicht nur das Befahren von Umweltzonen, sondern erhöht auch den Restwert und die Verkaufschancen des Autos.

Wer gefördert werden möchte, benötigt einen Rußpartikelfilter, die Umrüstbescheinigung, die Fahrzeugpapiere sowie das Formular vom zuständigen Bundesamt. Ein Partikelfilter kann in allen Werkstätten nachträglich eingebaut werden, die berechtigt sind, Abgasuntersuchungen (AU) durchzuführen. Diese Bescheinigung muss bei der Zulassungsbehörde vorgelegt werden, um den nachträglichen Einbau eintragen zu lassen. Weitere Informationen gibt es auf der Internet-Seite des BAFA sowie auf partikelfilter-nachruesten.de . dhz/dpa