Studie zum Konsumverhalten Jeder Dritte surft nach Weihnachtsgeschenken

In einem Monat ist Weihnachten und wer dem großen Ansturm in den Geschäften entgehen will, hält am Besten jetzt schon nach Geschenken Ausschau. Vorzüge bietet da das Internet. Immer mehr Konsumenten genießen es, unabhängig von Öffnungszeiten shoppen zu können. Dies geht aus einer neuen Bitkom-Studie hervor.

Personen jüngeren und mittleren Alters kaufen vermehrt online ein. - © Fotolia

24 Millionen Menschen oder umgerechnet circa jeder dritte Bundesbürger ab 14 Jahren will in diesem Jahr online seine Weihnachtsgeschenke kaufen. Weitere 15 Millionen Bundesbürger spielen zumindest mit dem Gedanken, künftig dem Internet gegenüber dem Ladengeschäft den Vorzug zu geben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes Informationswissenschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).

Am beliebtesten ist das Internetkaufhaus bei den jüngeren Konsumenten. Von den 14- bis 29-Jährigen gehen 45 Prozent im Internet auf Shopping-Tour. Aber auch die mittleren Altersgruppen verlieren zunehmend Ihre Bedenken gegenüber dem Online-Einkauf. Unter den 30- bis 64-Jährigen kaufen vier von zehn Befragten online fürs Fest ein. Eine untergeordnete Rolle spielt das Internet zum Einkaufen bei den Senioren. Von der Gruppe der ab 65-Jährigen sucht nur jeder 25. (vier Prozent) online nach Geschenken.

Bei den Berufsgruppen gibt es ebenfalls Unterschiede beim Weihnachts-Shopping: An der Spitze liegen Beamte, die zu 58 Prozent Weihnachtsgeschenke im Web kaufen, bei Angestellten sind es 45 und bei Selbständigen 35 Prozent. Zwischen den Geschlechtern gibt es demgegenüber kaum Unterschiede: Während 37 Prozent der Männer Präsente im Web ordern wollen, sind es bei den Frauen 31 Prozent.

Besonders gerne im Internet werden Higtech-Artikel erworben. Handys, Tablet-PCs, Flachbild-Fernseher und Digitalkameras stehen bei vielen Deutschen in diesem Jahr auf den Wunschzetteln.

"Das Internet hat sich für den Weihnachtseinkauf fest etabliert", resümiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

dhz