Der Internationale Währungsfonds rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang der globalen Wirtschaft. Entsprechend gesenkt wurden auch die Prognosen für die größten Volkswirtschaften.
IWF sieht Weltwirtschaft schrumpfen
Damit bestätigte der IWF-Vize zumindest in der Tendenz einen Zeitungsbericht in der britischen "Times". Teresa Ter-Minassian, Beraterin des IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn, sagte dem Blatt, der IWF rechne nun für 2009 mit einem Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,6 Prozent. Im Januar hatte der Währungsfonds noch ein leichtes Wachstum der Weltwirtschaft um 0,5 Prozent prognostiziert.
Entsprechend seien auch die Prognosen für die Entwicklung in den größten Volkswirtschaften der Welt gesenkt worden. "Das ist eine wahrhaft globale Krise, die alle Teile der Welt in Mitleidenschaft zieht", begründete Ter-Minassian die teilweise deutlichen
Abwärtsrevisionen.
In der größten Volkswirtschaft der Welt, den USA, erwarte der IWF für 2009 nun einen BIP-Rückgang von 2,6 Prozent, nachdem bislang ein Minus 1,6 Prozent prognostiziert worden war. Für den Euroraum werde für 2009 nun ein BIP-Minus von 3,2 Prozent prognostiziert nach bislang 2,0 Prozent. Für 2010 rechnet der IWF mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung in den USA und im Euroraum von 0,2 und 0,1 Prozent.
ddp
