Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird für das deutsche Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr immer pessimistischer. Er senkte seine Prognose für den Anstieg des Bruttoinlandsproduktss gegenüber dem Vorjahr von 1,5 auf 1,2 Prozent.
IWF senkt erneut Wachstumsprognose für Deutschland
Erst im Februar hatte der IWF seine Prognose für Deutschland von 1,9 Prozent revidiert. Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft um 2,5 Prozent gewachsen, 2006 um 2,9 Prozent. Die Bundesregierung geht für 2008 weiter von 1,7 Prozent aus.
Der IWF geht insbesondere in den USA von einer ernstzunehmenden Situation an den Finanzmärkten aus, hieß es weiter aus Regierungskreisen. Allerdings zeigten die Erfahrungen, dass der IWF schon in der Vergangenheit nicht deutlich genug die sich zunehmende Abkopplung der europäischen von der amerikanischen Entwicklung berücksichtigt habe und deshalb die europäischen und besonders die deutschen Zahlen als negativ überzeichnet einzuordnen seien. Die Regierung sehe deshalb keinen Anlass, die eigene Schätzung zu revidieren.
ddp