Initiative für mehr grüne Pfeile an Ampelkreuzungen

Autofahrer können ihren persönlichen Wunschpfeil mitteilen

Initiative für mehr grüne Pfeile an Ampelkreuzungen

Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen verringert sich an Ampelkreuzungen mit einem grünen Pfeil die Wartezeit der Rechtsabbieger um bis zu 60 Prozent, ohne dass die Verkehrssicherheit darunter leidet.

Das ist ein Grund dafür, dass die Initiative „Ja zum grünen Pfeil“ bundesweit an weiteren 350 Kreuzungen den grünen Pfeil einführen möchte. Entsprechende Anträge wurden bei den Straßenverkehrsbehörden eingereicht.

Nach Berechnungen des Zentralverbandes Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), neben der Dekra und dem Auomobilclub Verkehr einer der drei Partner der Initiative, lassen sich dadurch pro Jahr mehr als 600 Millionen Liter Kraftstoff einsparen. Das entspricht einer Million Tonnen CO2, die auf diese Weise eingespart würden. Allerdings eigne sich nicht jede Kreuzung für den grünen Pfeil. „Ungeeignet sind Ampeln, die der Schulwegsicherung dienen, aber auch Kreuzungen mit mehreren nach rechts abbiegenden Fahrstreifen oder wenn beim Rechtsabbiegen Gleise gekreuzt werden“, sagt Dekra-Geschäftsführer Gerd Neumann.

Die Initiative „Ja zum grünen Pfeil“ stützt sich bei ihren Anträgen übrigens auf Vorschläge von Autofahrern, die diese im Internet vorschlagen können. dhz

Ihren Wunschpfeil können Autofahrer unter www.gruener-pfeil.de angeben. Dort sind auch alle bestehenden Anträge mit aktuellem Status aufgelistet