Die deutsche Industrie investiert kräftig. Das Investitionsvolumen stieg 2010 um gut 15 Prozent auf 223 Milliarden Euro und übertraf erstmals den Wert des Vorkrisenjahres 2008. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Unternehmerbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie und der Wirtschaftsprüfer von Price Waterhouse Coopers.
Industrie investiert mehr als vor der Krise
Berlin (dapd). Die deutsche Industrie investiert kräftig. Das Investitionsvolumen stieg 2010 um gut 15 Prozent auf 223 Milliarden Euro und übertraf erstmals den Wert des Vorkrisenjahres 2008. Das ergab eine am Dienstag veröffentlichte Unternehmerbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie und der Wirtschaftsprüfer von Price Waterhouse Coopers.
Die Firmen investieren dabei mehr und mehr im Ausland: War es 2010 noch ein Anteil von zehn Prozent, erwarten die Unternehmen in den kommenden Jahren einen Anteil von 18 Prozent. Dies ist auch auf die ungewissen Folgen des Atomausstiegs für den Industriestandort Deutschland zurückzuführen, wie die Befragung ergab.
dapd
