Außergewöhnlicher Heiratsort In einer Goldbox den Bund fürs Leben schließen

In einem vergoldeten Würfel mit 10.000 Blattgold-Quadraten können Paare sich das Ja-Wort geben. Die darin enthaltene Werkstatt zeigt Exponate des Schwabacher Goldschläger-Handwerks.

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    © Foto: Stadt Schwabach
    Schwabachs Oberbürgermeister Matthias Thürauf nahm die erste Trauung in der Goldbox vor.
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    © Foto: Stadt Schwabach
    Die Werkstatt zeigt Schwabacher Goldschlägereien Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts.

In einer kleinen mittelfränkischen Stadt können sich Paare an einem ganz besonderen Ort trauen lassen: Das Schwabacher Stadtmuseum beherbergt eine würfelförmige Goldbox, die mit 10.000 Blattgold-Quadraten versehen ist. Im Inneren befindet sich eine aufsteigende Sitzreihe mit Blick auf eine historische Goldschläger-Werkstatt.

„Das Gold ist auch Symbol für die Sonne, Beständigkeit und die Liebe und passt damit ideal zur Eheschließung“, sagte Schwabachs Oberbürgermeister Matthias Thürauf bei der ersten Trauung.

Bei Events verwandelt sich die Goldbox

Die Exponate der Werkstatt stammen aus Schwabacher Goldschlägereien Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Dazu gehören zahlreiche Schlaghämmer und Hasenpfoten. Die Goldbox steht im Zentrum einer Dauerausstellung zur Handwerks- und Industriegeschichte Schwabachs, die 2012 eröffnet wurde. Bei Events verwandelt sich der vordere Teil der Goldbox in eine Goldbar, wo flüssige Goldspezialitäten ausgeschenkt werden. Zudem können Live-Demonstrationen mit einem Goldschlägermeister gebucht werden.

Pro Monat eine Trauung

Die Miete für die Goldbox und die Goldbar beträgt 300 Euro. Pro Monat ist ein Termin für Trauungen in der Goldbox vorgesehen. Die Goldbox kann direkt bei Anmeldung der Hochzeit im Schwabacher Standesamt gebucht werden. meh