Die Wachau, das sind reiche Kulturschätze, die Donau in einer bezaubernden Landschaft eingebettet und eine sonnenverwöhnte Weinbauregion schon seit der Römerzeit – ein Schlaraffenland für Genießer. Von Sepp Steinbrenner
In der Wachau ruft der Wein
Die Reben wachsen auf Terrassen, die in schweißtreibender Arbeit in das Urgestein geschlagen wurden. Nur wenige Regionen bieten eine so große Vielfalt an frischen Qualitätsprodukten, die zu hochwertigen Gaumenfreuden verarbeitet werden. Genießen in der Wachau heißt hervorragende Weine verkosten und dabei die Delikatessen der regionalen Küche genießen. Zu den großen kulinarischen Delikatessen zählt wegen ihrer einzigartigen Fruchtigkeit die "Wachauer Marille". Ihr Geschmack ist unverkennbar in den Knödeln, Marmeladen und raffinierten Desserts zu erschmecken.
Markant liegt Dürnstein mit dem blauen Turm seiner Stiftskirche an einem Donaubogen. Hier befindet sich auch die Ruine der Kenringer, jener Burg, in der Richard Löwenherz nach seiner Gefangennahme 1192 lange Zeit eingekerkert war. Besonders romantisch ist ein Spaziergang durch die mittelalterlich geprägte Altstadt mit den vielen kleinen Gässchen, die ans Donauufer führen. Es wäre ein Frevel, einfach vorbeizufahren. Gepflegte Gastlichkeit erwartet den Erholungssuchenden in den verschiedensten Unterkunftskategorien.
Panorama-Wellness als Zusatzgenuss
Ein Beispiel ist das Gartenhotel und Weingut Pfeffel in Dürnstein. Das 4-Sterne Hotel, als Familienbetrieb vor 40 Jahren von Leopold Pfeffel gegründet, liegt versteckt zwischen Weinbergen am Fuße der Ried Himmelsstiege und Schreiberberg, knapp 900 m westlich von Dürnstein und ist ideal für Wanderungen und Ausflüge in die Weinberge und zu vielen Burgen und Klöstern. Die Familie Pfeffel fügte nun als aufwändige Modernisierung zwischen zwei bereits bestehenden Hotelgebäuden einen neuen Bauteil ein. Das Hauptaugenmerk lag nicht auf Erhöhung der Zimmerzahl, sondern ausschließlich auf qualitativen Verbesserungen: Unter anderem mit 23 neuen 40 m² großen Genießerzimmern.
Als Highlight gilt die Panorama-Wellness mit Ruhepavillon, Sonnenterrasse samt Blick über das Wachautal und Saunalandschaft (finnische Panoramasauna, Dampfbad, Solegrotte, Infrarotsauna). Abgerundet wird der Relaxbereich durch ein Freischwimmbad auf dem Hoteldach. Darüber hinaus lädt ein neuer Restaurantbereich mit großer Terrasse zum Genießen der bodenständigen Spezialitäten des Hauses ein.
Leopold Pfeffel, der Hausherr hat die Gastronomie – wie seine Frau Stefanie von der Pike auf gelernt: Er hat als Kellner begonnen, wie sein Namensvetter, der Kellner Leopold in Ralph Benatzkys "Weißes Rössl" – sie als Zimmermädchen. Für Herrn Leopold gilt auch die Maxime Leopolds aus der Operette "Aber meine Herrschaften, nur hübsch gemütlich". Herr Leopold möchte in seinem Haus zufriedene Gäste, die sich wohlfühlen. Pfeffel ist täglich an der Rezeption oder im Restaurant anzutreffen, er ist das Mädchen für alles, der Hausmeister, der Techniker, der aber seine Gäste persönlich umsorgt. Seine große Leidenschaft gilt dem eigenen Weingut, in dem er seit 25 Jahren die "Pfeffel-Weine" wie Riesling und Grüner Veltliner, ergänzt um Neuburger, Muskat Ottonel, Blauer Zweigelt und Blauer Portugieser keltert.
Darüber hinaus hegt und pflegt er auch den Obst- und Gemüsegarten sowie eine kleine Landwirtschaft, in der frische, gesunde Produkte für das Restaurant gedeihen. Winzer Pfeffel führt mit Leidenschaft seine Gäste in den Weinbau, die Kelterei und den richtigen Genuß des Weines ein.
Mit der E-Vespa durch die Wachau
Seit diesem Jahr bietet Pfeffel eine Novität: Mit der E-Vespa durch das UNESCO-Welterbe Wachau. Die Wachau erkundet man am besten per Fahrrad. Wer dies ohne Muskelkraft machen möchte, für den stehen jetzt Elektro-Vespas bereit. Neben Leihfahrrädern bietet das Gartenhotel seinen Gästen auch vier E-Vespas. Damit setzt Familie Pfeffel auf das zukunftsweisende Konzept "Wachau 2010plus" im Kampf gegen Abgase und Lärm. So stehen in der Wachau an verschiedenen Leihstationen rund 100 strombetriebene Fahrräder, Scooter und Segways zur Auswahl, während fünf öffentliche Stromtankstellen für kostenlosen Nachschub aus der Steckdose sorgen. Damit lässt sich die Wachau beschaulich und zugleich ganz ohne Schweiß entdecken. Das 35 km lange Donautal mit seinen historischen Orten, Klöstern, Kirchen und Burgen birgt eine Fülle kunsthistorischer Kostbarkeiten, zudem bietet die mehr als 1.000-jährige Stadt Krems beste Shoppingmöglichkeiten.
Informationen: Gartenhotel & Weingut Pfeffel, 3601 Dürnstein, Zur Himmelsstiege 122, Tel.: +43 (0)2711 / 206, Fax +43 (0)2711 / 206-8, E-Mail: info@pfeffel.at, Webseite: pfeffel.at
