Die Preise für Einfuhren nach Deutschland sind im September etwas stärker gesunken als erwarten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fiel der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten einen Rückgang um 0,7 Prozent vorhergesagt.
Importpreise sinken stärker als erwartet
Auf Jahressicht sanken die Importpreise im September um 11,0 Prozent, nach dem die Jahresveränderungsrate im August minus 10,9 und im Juli minus 12,6 Prozent betragen hatte.
Der Preisrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat ist nach Angaben der Behörde insbesondere auf die um 38,1 Prozent gesunkenen Energiepreise zurückzuführen. Die Preise für Rohöl und für Mineralölerzeugnisse reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 35,3 beziehungsweise 35,7 Prozent. Im Vergleich zu August fielen die Preise für Rohöl um 7,4 und für Mineralölerzeugnisse um 7,0 Prozent.
Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Statistikern zufolge im September um 7,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auf Monatssicht verringerte er sich um 0,2 Prozent. Der Index der Ausfuhrpreise sank im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent. Gegenüber August fiel der Ausfuhrpreisindex um 0,1 Prozent.
ddp