Studie: Zunahme von Antisemitismus und Israelfeindlichkeit in Linkspartei Immer dominanter

In der Linkspartei gewinnen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit laut einer Studie gefährlich an Gewicht. Israel- und judenfeindliche Positionen würden "innerparteilich immer dominanter", Kritiker hingegen sähen sich "zunehmend isoliert", schreiben die beiden Autoren, der Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn von der Universität Gießen und Sebastian Voigt von der Universität Leipzig.

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Immer dominanter

Frankfurt/Main (dapd). In der Linkspartei gewinnen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit laut einer Studie gefährlich an Gewicht. Israel- und judenfeindliche Positionen würden "innerparteilich immer dominanter", Kritiker hingegen sähen sich "zunehmend isoliert", schreiben die beiden Autoren, der Sozialwissenschaftler und Antisemitismusexperte Samuel Salzborn von der Universität Gießen und Sebastian Voigt von der Universität Leipzig, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet.

Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Landesvorsitzende der Berliner Linkspartei, Stefan Liebich, verlangte im Gespräch mit der Zeitung deutlich mehr Engagement der Parteiführung gegen Antisemitismus in den eigenen Reihen: "Ich wünsche mir, dass sich die Spitzen von Partei und Fraktion schneller von solchen Dingen distanzieren."

dapd