Rhein und Ruhr buhlen um neue Siemens-Sparte Im Rennen sind auch Berlin, München, London und Shanghai

Im Wettbewerb um die Unternehmenszentrale mit 2.000 Arbeitsplätzen für die neue Siemens-Sparte "Infrastruktur und Städte" liefern sich das Ruhrgebiet und Düsseldorf ein Rennen. Nach Informationen der Zeitungstitel der WAZ-Gruppe wollen sich die Wirtschaftsförderer aus dem Revier am Mittwoch und Donnerstag auf eine gemeinsame Vorgehensweise verständigen, um Siemens Standortvorschläge zu machen.

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Im Rennen sind auch Berlin, München, London und Shanghai

Essen (dapd). Im Wettbewerb um die Unternehmenszentrale mit 2.000 Arbeitsplätzen für die neue Siemens-Sparte "Infrastruktur und Städte" liefern sich das Ruhrgebiet und Düsseldorf ein Rennen. Nach Informationen der Zeitungstitel der WAZ-Gruppe wollen sich die Wirtschaftsförderer aus dem Revier am Mittwoch und Donnerstag auf eine gemeinsame Vorgehensweise verständigen, um Siemens geeignete Standortvorschläge zu machen. Der nordrhein-westfälische IG-Metall-Chef Oliver Burkhard, die Stadt Düsseldorf und die dortige IHK machen sich indes für den Standort Düsseldorf-Benrath stark. Dort lässt Thyssen-Krupp Nirosta schrittweise die Edelstahl-Produktion auslaufen.

In einem Interview hatte Siemens-Finanzvorstand Joe Klaeser durchblicken lassen, dass er sich die Rhein-Ruhr-Region als Standort für "Infrastruktur und Städte" vorstellen könne. Die Entscheidung soll spätestens im Oktober fallen. Im Rennen sind auch Berlin, München, London und Shanghai.

dapd