Forderungssicherungsgesetz Holzverband erneuert Allgemeine Geschäftsbedingungen

Der Bundesverband Holz und Kunststoff hat die All­gemeinen Geschäftsbedingungen neu gefasst, die er Tischlern und Schreinern zur Verwendung für ihre Betriebe empfiehlt. Hintergrund ist das Forderungssicherungsgesetz, das zum 1. Januar 2009 in Kraft tritt.

Für Tischler und Schreiner gibt es jetzt neue AGB vom Bundesverband. – © DHZ/Frank Muck

Holzverband erneuert Allgemeine Geschäftsbedingungen

Ziel des Gesetzes ist es, Betriebe besser als bisher gegen Forde­rungsausfälle zu schützen. Dazu führt es eine Reihe von Neure­gelungen ein: So wurde unter anderem die rechtliche Stellung des Nachunternehmers in puncto Vergütung gegenüber dem General­unternehmer gestärkt. Außerdem hat sich der Anspruch des aus­führenden Betriebs auf Abschlagszahlungen verbessert. Die Höhe des so genannten Druckzuschlags, also des Rechnungs­betrags, den ein Kunde bei Mängeln zurückhalten darf, wurde gegenüber altem Recht gesenkt.

„Diese und weitere Maßnahmen, die das Gesetz ergreift, kommen den Handwerkern zugute“, sagt Bettina Schwegmann, Hauptgeschäftsführerin des BHKH. „Speziell für kleine Betriebe sind die neuen Rege­lungen sehr hilfreich. Umso wichtiger ist es, dass sie sich auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Betriebe nieder­schlagen.“ Der BHKH habe deshalb seine Muster-AGB entspre­chend überarbeitet. „Sie tragen allen Änderungen durch das Forderungssicherungsgesetz Rechnung und sind damit auf dem neuesten Stand“, so Schwegmann.

Betriebe können die vom BHKH empfohlenen AGB in Liefer­einheiten à 100 Stück zum Preis von je 15 Euro bestellen (zuzüglich Mehrwertsteuer und Versand). Und zwar bei der:

HKH Service + Produkt GmbH, Littenstraße 10,10179 Berlin, Tel. 030/2790700, Fax 030/27907060, E-Mail: $(LA909752:hkh.de