Gewinn steigt um 40 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro Hohe Nachfrage treibt BASF-Quartalsergebnis

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal dieses Jahres den Gewinn um 40 Prozent gesteigert. Während der Umsatz um 25 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro kletterte, stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen um 40 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, wie der weltgrößte Chemiekonzern am Freitag auf der Hauptversammlung in Mannheim mitteilte.

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Hohe Nachfrage treibt BASF-Quartalsergebnis

Ludwigshafen/Mannheim (dapd-bwb). Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat im ersten Quartal dieses Jahres den Gewinn um 40 Prozent gesteigert. Während der Umsatz um 25 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro kletterte, stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen um 40 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, wie der weltgrößte Chemiekonzern am Freitag auf der Hauptversammlung in Mannheim mitteilte.

Das Nettoergebnis stieg um 1,4 Milliarden auf 2,4 Milliarden Euro, allerdings stammen fast 900 Millionen Euro aus Aktienverkäufen. Der Kurs der BASF-Aktie fiel am Freitag um 3,6 Prozent.

Das Ergebnis sei trotz stark erhöhter Rohstoffkosten höher ausgefallen, sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht. Der Manager scheidet mit Ablauf der Hauptversammlung aus dem Vorstand der BASF aus. Sein Nachfolger wird der langjährige Finanzchef Kurt Bock.

Das Erdbeben in Japan und dessen Folgen sowie die angespannte politische Situation in Nordafrika hätten sich bisher nicht wesentlich auf das Geschäft ausgewirkt, erklärte BASF. Aufgrund des Bürgerkriegs in Libyen war die von einer BASF-Tochter betriebene Erdölförderung in dem Land Ende Februar eingestellt worden. Der Konzern geht nicht davon aus, dass die Förderung in diesem Jahr wieder aufgenommen werden kann.

Trotz der geringeren Erdölförderung erwartet der Konzern für 2011 ein deutliches Umsatzwachstum. BASF hatte 2010 einen Rekordumsatz erzielt. Die Erlöse stiegen um 26 Prozent auf 63,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich erzielte der Konzern 2010 einen Gewinn von 4,6 Milliarden Euro, nach 1,4 Milliarden Euro im Krisenjahr 2009.

dapd