Ausbildung Hörgeräteakustiker haben hohe Ausbildungsquote

"Der Lehrling von heute ist der Meister von morgen. Hörgeräteakustiker setzen konsequent auf Nachwuchsfachkräfte, um für den bevorstehenden Fachkräftemangel gut aufgestellt zu sein", sagt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) und verweist damit auf die hohe Ausbildungsquote der Branche von 20 Prozent.

Bei der Otoskopie stellt der Hörgeräteakustiker die Anatomie des Ohres fest. - © FGH

Hinzu komme, dass Hörgeräteakustiker-Lehrlinge über hervorragende Zukunftsaussichten verfügen, denn in der Branche herrsche praktisch Vollbeschäftigung. Die älter werdende Gesellschaft und die steigende Lärmbelastung im Alltag sorgten für eine beständige Nachfrage nach den Leistungen der Hörgeräteakustiker.

Verband verweist auf hohe Standards bei der überbetrieblichen Ausbildung

Doch nicht nur die sehr guten Zukunftsperspektiven, sondern auch der abwechslungsreiche Berufsalltag machten die Ausbildung besonders attraktiv. "Wer Freude am Umgang mit Kunden hat, handwerklich geschickt ist und mit modernster Technik arbeiten möchte, ist im Hörgeräteakustiker-Handwerk genau richtig", wirbt Marianne Frickel.

Frickel verweist außerdem auf die überbetriebliche Ausbildung, für die vor über 40 Jahren die Akademie für Hörgeräte-Akustik (AHA) in Lübeck gegründet worden sei. Die AHA verfüge mit erfahrenen Dozenten, einem eigenen Wohnheim und innovativer technischer Ausstattung über hervorragende Ausbildungsbedingungen. Frickel: "Die Akademie für Hörgeräte-Akustik ist die größte Aus- und Fortbildungsstätte eines Gesundheitshandwerks weltweit." dhz