Die Bundesregierung hat beim computergestützten Hochfrequenzhandel der Börsen Vorbehalte. Die potenziellen Risiken des Hochfrequenzhandels gäben Anlass, das Marktgeschehen in diesem Bereich auf "möglicherweise bestehende Regulierungslücken" zu prüfen, heißt es in einer Einschätzung des Bundesfinanzministeriums, die dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) vorliegt.
Hochfrequenzenzhandel auf dem Prüfstand
Düsseldorf (dapd). Die Bundesregierung hat beim computergestützten Hochfrequenzhandel der Börsen Vorbehalte. Die potenziellen Risiken des Hochfrequenzhandels gäben Anlass, das Marktgeschehen in diesem Bereich auf "möglicherweise bestehende Regulierungslücken" zu prüfen, heißt es in einer Einschätzung des Bundesfinanzministeriums, die dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) vorliegt. Das Ministerium reagiert mit dieser Einschätzung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Carsten Sieling.
Mit dem Hochfrequenzhandel versuchen Hedge Fonds und Investmentbanken Kursunterschiede von Wertpapieren an verschiedenen Börsenplätzen in Bruchteilen von Sekunden zu nutzen. Dieser Handel soll für den drastischen Kurssturz an der New Yorker Börse am 6. Mai 2010 mitverantwortlich sein. In wenigen Minuten verlor der Dow Jones-Index rund neun Prozent seines Wertes
dapd
