Hilfe für den Betriebsalltag

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Mit dem Newsletter DHZ aktuell erhalten Sie täglich von Montag bis Freitag einen Steuertipp kostenlos in Ihr E-Mail-Postfach. Jeder Tipp richtet sich speziell an Betriebsinhaber im Handwerk. Hier ein Beispiel:

So buchen Unternehmer, die ihr Privatfahrzeug für betriebliche Fahrten einsetzen.

Nutzt ein Unternehmer sein Privatfahrzeug für betriebliche Fahrten, kann er ohne Belege und Quittungen pauschal 30 Cent je gefahrenen Kilometer als Betriebsausgaben verbuchen. Das ist vielen Selbstständigen nicht geläufig, ebenso, wie dieser Sachverhalt buchhalterisch zu behandeln ist.

Nutzt ein Unternehmer sein Privatfahrzeug für betriebliche Fahrten, muss er lediglich Aufzeichnungen führen, an welchem Tag er wie viele betriebliche Kilometer gefahren ist und wo die Fahrt hinging (Name des Besuchten; kurze Angaben zum betrieblichen Grund). Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Ausübung der betrieblichen Tätigkeit im Zusammenhang stehen. Aus diesem Grund sind Fahrtkosten mit dem Privat-Pkw aus betrieblichen Gründen als Betriebsausgaben abziehbar.

Praxistipp: Der Grund, warum ein Unternehmer seinen privaten Pkw für betriebliche Fahrten verwendet, ist grundsätzlich ohne Bedeutung. Wichtig ist nur, dass das Finanzamt davon überzeugt werden kann, dass der Privat-Pkw tatsächlich betrieblich genutzt wurde. Hierzu sind Aufzeichnungen zu führen und aufzubewahren.

Beispiel: Unternehmer Huber nutzte seinen privaten Pkw im Jahr 2010 auch zu betrieblichen Fahrten. Die Aufzeichnungen ergeben 3.000 betrieblich zurückgelegte Kilometer. Dafür kann er 900 Euro Betriebsausgaben berücksichtigen (3.000 km x 0,30 Euro/km).

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