Hermann-Schmidt-Preis Innovative Ausbilder gesucht

Eine Ausbildung steht und fällt mit den Ausbildern eines Betriebes. In der Ausbildungsphase besetzen sie eine Schlüsselposition. Allerdings werden sie regelmäßig mit neuen Aufgaben und Anforderungen der Ausbildungspraxis konfrontiert. Innovative und qualitativ hochwertige Weiterbildungen von Ausbildern sind daher unerlässlich. Mit dem Hermann-Schmidt-Preis werden sie jedes Jahr prämiert: Jetzt bewerben.

Auch in diesem Jahr wird das innovativste Konzept zur Weiterqualifizierung von Ausbildern mit dem Hermann-Schmidt-Preis gekürt. - © Foto: Photo-K/fotolia

Derzeit gibt es in Deutschland über 600.000 berechtigte Ausbilder, die vor allem mit ihrem Können und ihrer Erfahrung die Ausbildungsqualität der Azubis gewährleisten. Darüber hinaus tragen die Ausbilder zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei.

Die individuellen Anforderungen einer jeden Ausbildung unterliegen einer schnellen Dynamik. Qualifiziert durch die Ausbildereignungsverordnung (AEVO) müssen sich gerade Ausbilder angesichts schnell verändernder Rahmenbedingungen in Betrieben und Berufsschulen regelmäßig mit neuen Arbeitsaufgaben und Anforderungen auseinandersetzen.

Gründe hierfür sind unter anderem die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt, globaler werdende Wettbewerbsstrukturen, sich verändernde Organisationskonzepte und die demografische Entwicklung.

Auszeichnung bewährter Konzepte

Der Verein "Innovative Berufsbildung e.V." schreibt in diesem Jahr bereits zum 17. Mal den Hermann-Schmidt-Preis aus. Ausgezeichnet werden innovative Konzepte und Modelle zur Weiterqualifizierung des Berufsbildungspersonals in Betrieben, beruflichen Schulen, überbetrieblichen Berufsbildungsstätten und anderen Berufsbildungsstätten. Voraussetzung ist, dass sie sich in der Ausbildungspraxis bewährt haben.

Folgende Themenbereiche stehen dabei besonders im Mittelpunkt

  • Konzepte und Modelle zur qualitätssteigernden Förderung der Sozialkompetenz für das nicht-schulische Ausbildungspersonal. Im Ausbildungsalltag kann somit auf den kulturellen Wandel reagiert werden.
  • Gemeinsame Modelle, die die an der Berufsbildung beteiligten Lernorte in ein integratives Konzept einschließen und so die Kooperation zwischen dem Ausbildungspersonal in Betrieben, beruflichen Schulen und überbetrieblichen Bildungszentren vor Ort fördern.
  • Die Vermittlung von Medienkompetenz ist in jeder Ausbildung unverzichtbar. Jeder Ausbilder sollte die Vermittlung medialer Inhalte unter Einbeziehung digitaler und neuer Medien beherrschen. Medienkompetenz berücksichtigende Konzepte werden im Rahmen des Wettberwerbs genau betrachtet.

Teilnahmebedingungen

Der Hermann-Schmidt-Preis 2013 wird durch eine unabhängige Fachjury vergeben und ist mit einem Geldpreis in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Darüber hinaus kann die Jury weitere Wettbewerbsbeiträge mit einem Sonderpreis auszeichnen.

Diese sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Dabei wird einer dieser Sonderpreise vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ausgelobt. Die Bewerbungsunterlagen, einschließlich der Erklärung der rechtsverbindlichen Unterschrift, müssen bis zum 4. Juli 2013 in zweifacher Ausfertigung auf dem Postweg bei der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein.

Die Adresse lautet:

Geschäftsstelle "Innovative Berufsbildung e. V."
c/o Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Leitungsbüro
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Telefon: 0228 / 107-2833
Fax: 0228 / 107-2981

Weitere Informationen stehen auf bibb.de/hermannschmidtpreis.de bereit.

Die Preisverleihung findet anlässlich der Tagung der gewerblich-technischen Ausbildungsleiter des Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung (KWB) voraussichtlich am 20. November in Köln statt. dhz/BIBB