Energiewende Heizungs- und Klimahandwerk setzt Hoffnungen auf neuen Umweltminister

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima erwartet vom neuen Umweltminister Peter Altmaier vollen Einsatz bei der Energiewende. "Das Klima kennt keine parteipolitischen Ränkespielchen", sagt Verbandspräsident Manfred Stather in einem Statement zum Personalwechsel im Kabinett.

Dem Klima sei es egal, ob Angela Merkel Kanzlerin ist oder Peter Altmeier Umweltminister. Was zähle, seien Maßnahmen und Taten. Taten wohlgemerkt, die die Energiewende förderten und nicht innerparteiliche Karrieren. Die Klimaforscher hätten im Januar bereits vor einem Scheitern der Energiewende gewarnt. Nur durch eine dauerhafte Senkung des Energiebedarfs könne dieses Vorhaben gelingen.

Der neue Umweltminister gelte gemeinhin als Pragmatiker und als Macher. Gleichzeitig besitze er die nötige Empathie, die Energiewende mit Bund, Länder, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft zu verhandeln und umzusetzen. "Solche Charaktereigenschaften sind auch bitter nötig", sagt Stather weiter. Der Verband freue sich, wenn diesmal der Richtige auf dem Posten des Umweltministers sitze. Eines jedenfalls sei Gift für das Klima: noch mehr heiße Luft – produziert von Politikern. dhz