Im isländischen Herbst und Winter Energie tanken. Von Christine Heilmannseder

Heiße Pötte, warme Bäder und die Blaue Lagune
Island, der zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt, besticht vor allem durch seine einzigartige Naturlandschaft. Mit nur 320.000 Einwohnern auf der Gesamtfläche von 103.000 Quadratkilometern ist die Insel das am dünnsten besiedelte Land Europas.
Die hohe vulkanische Aktivität macht sich die Insel nicht nur für die Gewinnung erneuerbarer Energien zunutze, sondern auch für die Regenerierung seiner Einwohner und Gäste. So sind gerade in Reykjavik neben beheizten Freibädern und Fitnesscentern viele Spas mit Kosmetikbehandlungen und Massageangeboten zu finden.
Das Besondere an den Thermalschwimmbädern ist ihre durchschnittliche Wassertemperatur von 29 °C und die Kombination mit kalter Luft, was den Kreislauf in Schwung bringt. Die Wassertemperaturen der "heißen Pötte" – isländisch "heitur pottur" – und auch der Whirlpools liegen bei angenehmen 37 bis 42 °C.
Die Blaue Lagune, ein geothermales Planschbecken, liegt inmitten eines Lavafeldes, nur etwa 30 Autominuten von Reykjavik entfernt. Meerwasser und Frischwasser aus der Tiefe ergeben diese einzigartige Kombination von reinen Mineralien.
Das geothermale Silica wirkt tiefenreinigend und spielt eine wichtige Rolle bei Hauterkrankungen. Zusätzlich zu den positiven Eigenschaften wie der Vorbeugung vorzeitiger Hautalterung ist die Blaue Lagune bekannt für die heilende Wirkung bei Psoriasis. So haben die isländischen, dänischen und färöischen Gesundheitsbehörden die Psoriasisbehandlung offiziell anerkannt. www.bluelagoon.com
Informationen: Visit Iceland – europäische Vertretung der isländischen Fremdenverkehrswirtschaft, Rauchstr. 1, 10787 Berlin, Tel. 030/50 50 42 00; visiticeland.com oder im TUI/Wolters-Weltentdeckerkatalog "Nordeuropa & Britische Inseln"