Buntenbach fordert ein größeres Engagement der Unternehmen Heil macht die Bundesregierung für den Fachkräftemangel verantwortlich

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, wirft der Bundesregierung vor, den bereits bestehenden Fachkräftemangel noch zu verschärfen. "Die Kürzung in der aktiven Arbeitsmarktpolitik und bei Bildungsmaßnahmen vertiefen die Spaltung des Arbeitsmarktes", sagte Heil dem "Hamburger Abendblatt".

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Heil macht die Bundesregierung für den Fachkräftemangel verantwortlich

Hamburg (dapd). Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, wirft der Bundesregierung vor, den bereits bestehenden Fachkräftemangel noch zu verschärfen. "Die Kürzung in der aktiven Arbeitsmarktpolitik und bei Bildungsmaßnahmen vertiefen die Spaltung des Arbeitsmarktes", sagte Heil dem "Hamburger Abendblatt". Die Fehlentscheidungen von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hätten zur Folge, dass künftig immer mehr Unternehmen händeringend Fachkräfte suchten, auf der anderen Seite aber viel zu viele Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit abgehängt seien.

Heil reagierte damit auf die jüngste Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Demzufolge wollen die deutschen Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten rund 400.000 neue Jobs schaffen. Zugleich nennen die meisten Unternehmen als größte Gefahr für die Geschäftsentwicklung einen drohenden Fachkräftemangel.

dapd