Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat im ersten Quartal zum Ausgleich von Großschäden wie Erdbeben und Tsunami in Japan und Beben in Neuseeland 572 Millionen Euro aufwenden müssen. Die Belastung habe damit bereits im den ersten drei Monaten über dem Großschadensbudget des Gesamtjahres von 530 Millionen Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hannover.
Hannover Rück leidet unter Großschäden
Hannover (dapd). Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hat im ersten Quartal zum Ausgleich von Großschäden wie Erdbeben und Tsunami in Japan und Beben in Neuseeland 572 Millionen Euro aufwenden müssen. Die Belastung habe damit bereits im den ersten drei Monaten über dem Großschadensbudget des Gesamtjahres von 530 Millionen Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hannover. Vor allem Dank einer Steuerrückerstattung von 113,5 Millionen Euro habe man dennoch ein positives Quartalsergebnis von 52,3 Milliarden Euro erreicht.
Das Unternehmen wurde nach eigenen Angaben von Januar bis März durch das verheerenden Erdbeben und dem Tsunami in Japan mit 232 Millionen Euro belastet und durch das schwere Erdbeben in Neuseeland mit 152 Millionen Euro. Hinzu kämen unter anderem Belastungen in Höhe von 52 Millionen Euro durch die Flut in Brisbane in Australien und in Höhe von 54 Millionen Euro durch Frostschäden in der Landwirtschaft in Mexiko, hieß es.
Vorausgesetzt, dass sich die Großschäden bis Jahresende nun im Rahmen der Erwartungen bewegen, rechnet Hannover Rück für 2011 mit einem Gewinn von 500 Millionen Euro. Das Gewinnziel von bislang 650 Millionen Euro habe aufgrund des Ergebnisses des ersten Quartals entsprechend reduziert, hieß es.
dapd
