Handyortung bei Notruf

Schnellere Hilfe möglich

Handyortung bei Notruf

Die Ortung von Verunglückten über die Funksignale von Handys setzt sich immer mehr durch. Wird ein Mobiltelefon für einen Notruf benutzt, findet die Leitstelle die Position des Anrufers über Funkzellenortung oder die GPS-Signale des in vielen Handys eingebauten Navigationssystems. Voraussetzung dafür ist die Registrierung des Mobiltelefons, was die Björn Steiger Stiftung unter www.steiger-stiftung.de kostenlos anbietet. Mehr als 620.000 Menschen hätten sich bereits angemeldet. Im vergangenen Jahr konnten laut Stiftung 25.000 Verunglückte dadurch schnell gefunden werden. Drei Viertel aller 112 Leitstellen in Deutschland verfügen bereits laut der Stiftung über einen Zugang zu der Datenbank. Die übrigen Leitstellen lokalisieren Menschen in Notfallsituationen über eine zentrale Leitstelle in Baden-Württemberg. dhz