Elektromobilitätsgipfel Handwerk setzt auf Elektromobilität

Deutschland soll die Führungsrolle bei Elektrofahrzeugen übernehmen. Das wünscht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Handwerk will seine Innovationskraft in den Ausbau der Elektromobilität einbringen.

Handwerk setzt auf Elektromobilität

Die Bundesregierung hatte die Autobranche und Energieerzeuger zum "Elektromobilitätsgipfel" nach Berlin geladen. Mit dabei war auch Handwerkspräsident Otto Kentzler, der betonte, dass es "für das Handwerk eine Selbstverständlichkeit ist, seine Innovationskraft und Leistungsfähigkeit in die Entwicklung und Einführung dieser wichtigen Technologie einzubringen".

"Unser gemeinsamer Anspruch besteht darin, die Branche für die Zukunft fit zu machen, und damit eine führende Stellung weltweit zu haben", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Wer heute nicht die E-Mobilität entwickelt und zur Marktreife führt, der wird in wenigen Jahren hintendran sein. Die Welt schläft nicht", erklärte Merkel.

Für das deutsche Handwerk bedeuten die Initiative und der Startschuss der "Nationalen Plattform für Elektromobilität" eine neue Marktchance. Nur mit dem mittelständischen Handwerk – insbesondere den Kraftfahrzeug- und Elektrohandwerken – könne die Technologie erfolgreich umgesetzt werden, sagte Handwerkspräsident Kentzler. "Mit unseren Qualifikationen und Servicestrukturen können verbrauchernahe Angebote für Fahrzeugwartung und Ladeeinrichtungen geschaffen. "Das Handwerk bereitet sich darauf vor, die Ausbildungsgänge in den betroffenen Gewerken anzupassen. So kann das Handwerk die Potentiale der Elektromobilität ausschöpfen und den Verbrauchern künftig die gewohnte Servicequalität bieten.

Eine Absage erteilte Merkel Forderungen der Industrie, die Entwicklung der Elektromobilität mit staatlichen Geldern zu fördern. Sieben Arbeitsgruppen sollen die Maßstäbe für eine künftige Forschungsförderung definieren.
pc