Die Umsätze im deutschen Handwerk sind im ersten Quartal deutlich um 10,2 Prozent gestiegen. Das hat jedoch nicht zu einem Beschäftigungsaufbau geführt. Genau das Gegenteil war der Fall.
Handwerk: Mehr Umsatz, weniger Beschäftigte
Zu dem Umsatzplus beigetragen hätten alle sieben Gewerbegruppen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Den größten Zuwachs habe es jedoch mit 17,9 Prozent im Bauhauptgewerbe gegeben.
Trotz des Umsatzzuwachses sank die Zahl der Beschäftigten. Ende März waren den Angaben zufolge 0,2 Prozent Menschen weniger im Handwerk beschäftigt als ein Jahr zuvor. Den stärksten Beschäftigtenrückgang habe es dabei im Handwerk für den privaten Bedarf gegeben.
Mehr Beschäftigte gab es in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und im Lebensmittelgewerbe. Den stärksten Personalanstieg gegenüber Ende März 2007 verzeichneten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf mit 3,7 Prozent. In den Handwerken für den privaten Bedarf wurde hingegen mit einem Minus von 3,0 Prozent der größte Beschäftigtenrückgang beobachtet.
pc/ddp (Datenquelle Tabelle: Statistisches Bundesamt)